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Einsatz einer Layjet-Maschine in Rosenthal-Bielatal in der Sächsischen Schweiz. Nach dem Testlauf will SachsenEnergie das Verfahren auch in anderen Regionen zum Einsatz bringen. (Foto: Martin Förster)

Tiefbau

SachsenEnergie testet neues Verlegeverfahren

SachsenEnergie mit Sitz in Dresden hat mit dem Test eines neuen Verfahrens zum Glasfaserausbau begonnen. In Rosenthal-Bielatal im Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge startet am Mittwoch die Verlegung von Glasfaserleitungen mit dem patentierten Verfahren. Die Maschine des österreichischen Unternehmens soll in den kommenden Monaten dort auf rund 40 Kilometern Leerrohre verlegen. Im Anschluss möchte SachsenEnergie das Verfahren auch in weiteren Regionen nutzen.
 
Sandro Brosch, Projektleiter für Breitband bei SachsenEnergie, sagt: "Für den Ausbau bedeutet das Layjet-Verfahren jetzt eine echte Zeitenwende: Es ist nicht nur die schonendste und schnellste, sondern auch kostengünstigste Variante, in Sachsen Glasfaser zu verlegen." 

Zur Layjet-Technologie

Das Layjet-Verfahren wurde von Straßenbauexperten in Zusammenarbeit mit der TU Wien und der TU Graz entwickelt, über Jahre wissenschaftlich begleitet und von der TU München geprüft. Das Besondere: Layjet bringt die Leitungen in einem Schritt ins Straßenbankett, also in den Bereich neben der Straße. Direkt aufeinanderfolgend – mit derselben Maschine – werden ein Schlitzgraben ins Straßenbankett gefräst, die Leitung verlegt und das Straßenbankett wieder verschlossen. Integrierte Kehrbesen sorgen für eine sofort saubere und befahrbare Straße. "Mit dieser Technologie wird es uns möglich, Glasfaser bis zu 20-mal schneller und wesentlich störungsfreier zu verlegen – Win-Win für Anwohner, Kommunen und natürlich auch für uns als bauausführendes Unternehmen", so Sandro Brosch.
 
Weitere Informationen zur Technolgie hier: LAYJET Technologie
 

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