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Die Ausbauarbeiten im Main-Kinzig-Kreis laufen, aber bis zur Aktivierung der potenziellen 50.000 Anschlüsse ist noch ein Stück Weg zurückzulegen. (auf dem Foto: Unternehmenszentrale von Vodafone, Foto: Vodafone)

Geförderter Glasfaserausbau

2000 Haushalte im Main-Kinzig-Kreis angeschlossen

Vodafone gibt einen aktuellen Zwischenstand zum geförderten Ausbauprojekt im hessischen Main-Kinzig-Kreis. Das Unternehmen errichtet gemeinsam mit der Breitband Main-Kinzig GmbH Glasfaserleitungen für bis zu 50.000 Haushalte und Unternehmen. Der Ausbau sollte laut Ankündigung voraussichtlich 2026 abgeschlossen sein.
 
Nach Angaben der Projektpartner laufen in 16 der 19 beteiligten Kommunen Tiefbauarbeiten. Ebenso viele PoP-Gebäude wurden fertiggestellt und ans Backbone-Netz von Vodafone angeschlossen. In zehn Kommunen sind FTTH-Anschlüsse bereits in Betrieb, über 2.000 Haushalte nutzen laut Vodafone das Netz. In der Gemeinde Nidderau hat Vodafone mit der Aktivierung erster Glasfaseranschlüsse begonnen. 
 
"Bei Ausbau und Anschaltung kommen wir zügig voran. Mittlerweile bringen wir jeden Monat rund 500 Kunden ans Netz", sagt Rolf-Peter Scharfe, Leiter Glasfaserkooperationen bei Vodafone. Bis 2027 sollen alle bestellten Anschlüsse im Landkreis aktiv sein.
 
Der Ausbau folgt laut Vodafone einem klaren Ablauf: Nach der Übergabe der Netzbereiche durch die Breitbandgesellschaft beginnt Vodafone mit der Aktivierung. Die Kunden erhalten einen Anschalttermin, notwendige Installationen inklusive Inhaus-Verkabelung werden durchgeführt. Falls bei bisherigen Anbietern noch Verträge laufen, werde der neue Anschluss  erst nach deren Ablauf aktiviert, um Doppelzahlungen zu vermeiden.
 
Solange der Ausbau im jeweiligen Straßenzug noch nicht abgeschlossen ist, bieten Vodafone und die Breitband Main-Kinzig GmbH den Hausanschluss inklusive Inhaus-Verkabelung weiterhin kostenlos an.

Info zum Ausbauprojekt

Der Main-Kinzig-Kreis übernimmt den Ausbau des passiven Netzes. Vodafone errichtet die aktive Netztechnik, bindet das Landkreis-Netz redundant an sein Backbone-Netz an, betreibt und vermarktet die Anschlüsse und liefert Dienste wie Internet, TV und Telefonie. Der rund 234 Millionen Euro teure Ausbau wird mit 180 Millionen Euro von Bund und Land gefördert. Vodafone investiert zusätzlich 7,5 Millionen Euro in die Technik vor Ort (siehe unsere Meldung vom 11.05.2022). 
 

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