Geförderter Glasfaserausbau
Tele Columbus schließt Glasfaserausbau in Haan ab

Der Glasfaserausbau in der Stadt Haan und im Stadtteil Gruiten im Kreis Mettmann (Nordrhein-Westfalen) ist abgeschlossen: Gemeinsam mit der Tele Columbus Gruppe hat die Stadt 3.800 Wohn- und Gewerbeeinheiten sowie öffentliche Gebäude mit gigabitfähigen Anschlüssen erschlossen. Im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus wurden knapp 300 Kilometer Glasfaser auf 80 Trassenkilometern verlegt.
Besonders im Fokus standen rund 1.300 Adressen mit zuvor weniger als 30 Mbit/s sowie 2.500 weitere mit Bandbreiten unter 100 Mbit/s. Die pepcom GmbH, ein Unternehmen der Tele Columbus Gruppe, koordinierte das Projekt und betreibt das Netz.
"Wir können heute zufrieden feststellen, dass es gelungen ist, die Unterversorgung beim schnellen Internet zu beseitigen" sagte Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke bei der Abschlussveranstaltung im Rathaus. Wirtschaftsförderer Dr. Jürgen Simon betonte die Vorteile für Unternehmen in den Gewerbegebieten sowie für alle städtischen Schulen.
Finanziert wurde das Projekt mit rund 14,2 Millionen Euro aus Fördermitteln von Bund (50 %) und Land NRW (40 %) sowie einem Eigenanteil der Stadt von zehn Prozent. Während der Bauphase wurden auch technische Herausforderungen gemeistert, etwa die Unterquerung der A46 und einer Bahntrasse sowie Bohrarbeiten in Gruiten.
"Wir möchten uns bei der Stadt Haan und allen Projektbeteiligten für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken", sagte Mike Spottke, Direktor Infrastruktur bei Tele Columbus. Ein Anschluss weiterer Gebäude sei auch künftig noch möglich.
Claudia Boss-Teichmann 10.07.2025

