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24 Partner, darunter Landesregierung, Kommunale Landesverbände, Telekommunikationsunternehmen, Branchenverbände und Stadtwerke, unterzeichneten im Digitalisierungsministerium die Absichtserklärung, den flächendeckenden Glasfaserausbau voranzubringen (Foto: Franziska Kraufmann)

Glasfaserausbau

Glasfaserpakt Baden-Württemberg unterzeichnet

Am 18. Juli 2025 wurde von 24 Partnern – darunter die Landesregierung, Kommunale Landesverbände, Telekommunikationsunternehmen, Branchenverbände und Stadtwerke – im Digitalisierungsministerium der Glasfaserpakt für Baden-Württemberg unterzeichnet. Ziel des Pakts ist ein rascher, flächendeckender Glasfaserausbau durch enge Kooperation von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft. Der Glasfaserpakt versteht sich als starkes Bündnis, um gemeinsam die digitale Infrastruktur des Landes entscheidend voranzubringen.

Zentrale Inhalte und Maßnahmen des Pakts:

  • Vorrang für eigenwirtschaftlichen Ausbau: Privatwirtschaftliche Projekte stehen im Fokus und werden durch gezielte Fördermittel ergänzt, um eine möglichst breite Abdeckung zu gewährleisten.
  • Bessere Verzahnung öffentlicher und privater Vorhaben: Projekte sollen noch enger abgestimmt werden, um Synergien zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden.
  • Transparenz durch landesweiten Gigabitatlas: Einführung eines zentralen Instruments zur Fortschrittsdokumentation des Ausbaus.
  • Beschleunigte Genehmigungsprozesse: Anerkennung des TK-Infrastrukturausbaus als "überragendes öffentliches Interesse", um den Ausbau weiter zu beschleunigen.
  • Konzepterstellung und Kommunikation: Gemeinsame Kommunikationsoffensive sowie verstärkte Einbindung der Wohnungswirtschaft und konsequente Open-Access-Strategie.

Stand des Glasfaserausbaus in Baden-Württemberg

Seit 2016 hat Baden-Württemberg für den Glasfaserausbau mehr als 3,2 Milliarden Euro an Landesmitteln eingesetzt. Zusammen mit Geldern vom Bund ergibt sich eine Fördersumme von rund 6,74 Milliarden Euro. Für den Doppelhaushalt 2025/2026 sind weitere 1,1 Milliarden Euro eingeplant. 
 
Glasfaserquote 2025: Nur 23 Prozent der Haushalte in Baden-Württemberg verfügen über einen "Homes Passed"-Glasfaserzugang (laut BREKO Marktstudie, Stand Mitte 2025), also die theoretische Möglichkeit, einen Glasfaseranschluss zu buchen. Das bedeutet, dass im deutschlandweiten Vergleich noch Nachholbedarf besteht. Das Bundesland liegt im bundesweiten Vergleich im unteren Mittelfeld.

 

 

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