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Medienkonzern

MFE übernimmt Mehrheit an ProSiebenSat.1


Die MFE-MEDIAFOREUROPE N.V. (MFE) hat sich eine Gesamtbeteiligung von 75,61 Prozent gesichert und wird mit Vollzug der Transaktion Mehrheitsaktionärin von ProSiebenSat.1 werden. Damit ist der Bieterwettstreit um ProSiebenSat. endgültig entschieden. Der tschechische Investor PPF  hatte angekündigt, Aktien im Umfang von rund 15,68 Prozent des Grundkapitals von ProSiebenSat.1 in das Angebot von MFE einzuliefern. PPF räumte ein, dass es ihm nicht gelungen sei, genügend Aktionäre für die eigene Strategie zu finden. Die Abwicklung des freiwilligen Übernahmeangebots wird nach Angaben von MFE am 16. September 2025 erwartet.
 
Für MFE, die Holding der Berlusconi-Familie, ist dies ein wichtiger Schritt, um eine europäische Sendergruppe zu etablieren und dem Druck großer Streaming-Konzerne wie Netflix oder Disney+ zu begegnen.
 
Bert Habets, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media SE: "Die Übernahme der Aktienmehrheit durch MFE ist ein wichtiger Meilenstein für ProSiebenSat.1. Gemeinsam decken wir fünf zentrale europäische Märkte mit insgesamt über 210 Millionen Einwohnern ab: ProSiebenSat.1 ist ein führender Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz, während MFE in Italien und Spanien führend ist. In den kommenden Wochen werden wir gemeinsam die vielversprechendsten Möglichkeiten für eine tiefergehende Zusammenarbeit identifizieren und unsere Visionen für die Zukunft aufeinander abstimmen."
 
ProSiebenSat.1 verfolgt das Unternehmen das Ziel, Joyn als führende, werbefinanzierte Streaming-Plattform im deutschsprachigen Raum zu etablieren und das Wachstum bei Reichweite und Engagement fortzusetzen.
 

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