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Der AI-Internet-Exchange ist nicht nur am Standort Frankfurt, sondern an allen von DE-CIX betriebenen Standorten weltweit verfügbar (Foto: DE-CIX)

Rechenzentren

DE-CIX startet Internetknoten für Künstliche Intelligenz

DE-CIX hat mit dem AI Internet Exchange (AI-IX) den weltweit ersten Internetknoten speziell für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) gestartet. Der AI-IX vernetzt datenintensive und echtzeitkritische KI-Applikationen auf Basis der DE-CIX-eigenen Routing-Technologie resilient, sicher und latenzarm. Bereits mehr als 50 KI-relevante Netzwerke sowie über 160 Cloud-On-Ramps sind angeschlossen.
 
Der neue Knoten ist nicht nur am Standort Frankfurt verfügbar, sondern an allen von DE-CIX betriebenen Internet Exchanges weltweit. In einem nächsten Schritt plant das Unternehmen die Umstellung seiner Knoten auf den neuen Ethernet-Standard "Ultra Ethernet", der speziell für dezentrale und datenintensive KI-Trainings-Workloads entwickelt wurde.
 
"Mit der intelligenten Lebens- und Arbeitswelt steigen die Anforderungen an die digitale Infrastruktur", erklärte CEO Ivo Ivanov. Internetknoten spielten dabei eine Schlüsselrolle, um KI-basierte Anwendungen sicher und möglichst latenzfrei zu vernetzen. Der AI-IX könne Applikationen und Modelle multimodal verbinden – von 5G Advanced bis zu Satelliten im erdnahen Orbit.
 
CTO Thomas King betonte, dass Ultra Ethernet neue Möglichkeiten eröffne: Bislang sei KI-Training nur lokal in Rechenzentren ausreichend schnell möglich gewesen. Mit dem neuen Standard ließen sich Prozesse auch in verteilten Clustern effizient umsetzen und private KI-Infrastrukturen kosteneffizient aufbauen.
 
DE-CIX, 1995 in Frankfurt gegründet, betreibt heute Internetknoten an 60 Standorten weltweit. Der DE-CIX in Frankfurt zählt mit fast 1.100 angeschlossenen Netzwerken und einem jährlichen Datenvolumen von rund 45 Exabyte zu den größten Internet Exchanges der Welt.

 

 

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