
Informationskampagne zur Volldigitalisierung der österreichischen Kabelnetze
Der Fachverband Telekom/Rundfunk in der Wirtschaftskammer Österreich hat den Startschuss für die Informationskampagne zur Volldigitalisierung der Kabelnetze gegeben. Nach der vollständigen Umstellung des Antennenfernsehens (terrestrische Signal) und des Satellitenfernsehens auf digitales Fernsehen steht nun auch die Volldigitalisierung in den österreichischen Kabelnetzen in Österreich unmittelbar bevor: Bis September 2016 soll die analoge Übertragung in den Kabelnetzen eingestellt werden. Mittelpunkt der Informationsarbeit bildet dabei die Website www.digitaleskabel.at. Unterstützt wird die Infokampagne durch Fördermittel des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH. „Damit wird 2016 das Jahr der TV-Volldigitalisierung in Österreich“, hebt Günther Singer, Obmann des Fachverbandes der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen, hervor: “Die steigenden Anforderungen im Betrieb der Kabelnetze erfordern eine Weiterentwicklung der Übertragungswege “, so Fachverbandsobmann Singer, der in der Volldigitalisierung eine Stärkung des Medienstandortes Österreich sieht. „Die Ziele der Volldigitalisierung sind“, so Fachverbandsgeschäftsführer Philipp Graf, „die Verbesserung der Frequenzökonomie - das meint die effiziente Nutzung der verfügbaren Frequenzen - sowie die Sicherstellung der Angebots- und Meinungsvielfalt im TV-Bereich.“ Als Vorteile der Volldigitalisierung sehen die Experten den Ausbau der Programmvielfalt, die Steigerung der Bild- und Tonqualität sowie höhere Internet–Bandbreiten. Aktuell nutzen nur noch 9 % der österreichischen Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer ausschließlich analoges Kabelfernsehen.
Wolfgang Posewang 08.12.2015

