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Die Grafik zeigt den deutlichen Unterschied zwischen linearer und nonlinearer Nutzung nach Altersgruppen. Junge Menschen (14-29 Jahre) nutzen Medien zu 89 Prozent nonlinear, bei den über 70-Jährigen dominiert mit 67 Prozent noch die lineare Nutzung. YouTube führt die Plattform-Rankings mit 73 Prozent wöchentlicher Nutzung an, gefolgt von Netflix (46 Prozent) und Prime Video (45 Prozent). Die ARD und ZDF Mediatheken erreichen jeweils über 40 Prozent.(Grafik: hr)

ARD/ZDF-Medienstudie 2025

Öffentlich-rechtliche Streamer liegen vor privaten Diensten

Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Angebote von ARD, ZDF, Arte und 3sat erreichen eine höhere Reichweite als private Streamingdienste. Das geht aus der aktuellen ARD/ZDF-Medienstudie hervor, die am 30. September 2025 veröffentlicht wurde.

YouTube führt, ÖRR-Streamer vor Netflix und Amazon

Bei der Videonutzung bleibt YouTube mit 72 Prozent Reichweite in der Bevölkerung ab 14 Jahren die dominierende Einzelplattform. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat kommen gemeinsam auf über 60 Prozent Reichweite und liegen damit vor Netflix und Amazon Prime Video. 85 Prozent der Deutschen nutzen mittlerweile mehr als eine Streaming-Plattform – im Durchschnitt 2,5 Angebote pro Person.

Trend zu digitalen Angeboten, linearer Rundfunk am reichweitenstärksten

Über alle Mediengattungen betrachtet setzt sich der Trend in der deutschen Bevölkerung fort, bei der Mediennutzung auf digitale Angebote zu setzen. Vor allem die älteren Altersgruppen nutzen zunehmend Streaming-Angebote sowohl im Video- als auch im Audio-Bereich. 
 
Lineares Fernsehen und Radio bleiben trotz des digitalen Trends die reichweitenstärksten Angebote. Die gattungsübergreifende Tagesreichweite liegt stabil bei 98 Prozent, die durchschnittliche Mediennutzung pro Kopf beträgt 6,5 Stunden täglich.

Mehr Datentransparenz mit MedienSwift

Erstmals stellen die Herausgeber mit MedienSwift ein kostenlos zugängliches Auswertungstool zur Verfügung, mit dem sich aktuelle Daten einsehen und mit den Vorjahren 2023 und 2024 vergleichen lassen.
 
Die Studie basiert auf Befragungen von 2.512 deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren in Deutschland. 70 Prozent wurden zwischen dem 28. Januar und 18. April 2025 telefonisch auf Basis einer repräsentativen Dual-Frame-Stichprobe befragt, 30 Prozent über ein Onlinepanel. Die Erhebung führte das Institut GIM durch.
 

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