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Kabelhersteller

Nestor Cables wieder in finnischer Hand


Aleksanteri Pyrrö und Aki Eklund übernehmen den Glasfaserkabelhersteller Nestor Cables Ltd und dessen baltische Tochtergesellschaft Nestor Cables Baltics OÜ vom US-Unternehmen Clearfield Inc. Mit der Transaktion kehrt der einzige finnische Hersteller von Glasfaserkabeln und zugehörigem Zubehör in finnisches Unternehmertum zurück. Beide Manager waren bereits zuvor bei Nestor Cables tätig. Pyrrö war CEO und wird diese Rolle auch künftig übernehmen. Eklund war technischer Direktor.

Lokale Produktion und kurze Lieferwege

Die neue Eigentümerstruktur soll die europäische Produktion stabilisieren und die Versorgungssicherheit stärken. Nach der Übernahme will sich das Unternehmen verstärkt auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und die Kabelproduktion im Werk im finnischen Oulu ausbauen. "Kommunikationsnetze sind Teil der kritischen Infrastruktur, und die Abdeckung mit Glasfasernetzen ist ein Schlüsselelement für regionale Erreichbarkeit und Vorsorge", erläutert das Unternehmen. Lokale Produktionskapazitäten und kurze Lieferwege seien ein strategischer Vorteil.
 
Nestor Cables will sein Wachstum in ausgewählten Exportmärkten fortsetzen. Die Wachstumsstrategie konzentriert sich zunehmend auf die Förderung des Exports und die Entwicklung internationaler Märkte. Die Zusammenarbeit mit Clearfield Inc. soll auch künftig fortgeführt werden.
 
"Die Zuverlässigkeit der kritischen Telekommunikationsinfrastruktur beginnt mit dem Glasfaserkabel. Wenn die Produktion in Oulu erfolgt, erhalten unsere Kunden nicht nur Qualität, sondern auch Geschwindigkeit und Planbarkeit", sagt der neue CEO Aleksanteri Pyrrö. Man wolle in Produkte investieren, die unter finnischen Winterbedingungen funktionieren und sich für Europa und weltweit skalieren lassen.
 
Nestor Cables entwickelt und produziert Glasfaserlösungen und bietet Kabel, Mikrorohre und Installationszubehör an. Die Hauptfabrik befindet sich in Oulu, die Tochtergesellschaft Nestor Cables OÜ ist in Tabasalu, Estland, tätig. Das Unternehmen beschäftigt über 120 Mitarbeiter. Die GOS Group Oyj fungierte bei der Transaktion als Finanzberater der Käufer.
 

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