
Durch das mit Fördermitteln finanzierte Ausbauprogramm haben nun rund 15.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in Köln in bisher unterversorgten Gebieten Zugriff auf FTTH-Anschlüsse (Foto: NetCologne)
Geförderter Glasfaserausbau
"Weiße-Flecken"-Förderung in Köln abgeschlossen
NetCologne schließt in der Stadt Köln ein großes mit Fördermitteln finanziertes Glasfaser-Ausbauprojekt ab. Rund 15.000 Wohn- und 2.000 Gewerbeeinheiten in bislang unterversorgten Gebieten (sogenannte "Weiße Flecken" mit weniger als 30 Mbit pro Sekunde) haben nun Zugriff auf gigabitschnelles Internet. Der Ausbau hatte im Oktober 2021 begonnen.
Die geförderten Ausbaumaßnahmen fanden in allen neun Kölner Stadtbezirken statt. Im Vorfeld wurden Anwohner über die Planung informiert und befragt, ob sie einen Glasfaseranschluss bis ins Haus und in die Wohnung gelegt haben möchten (FTTH = Fibre To The Home). Zwei von drei angeschlossenen Haushalten und Betrieben haben sich laut NetCologne für einen Glasfaseranschluss entschieden.
Die Förderung in Höhe von insgesamt 33 Millionen Euro teilt sich in 3,3 Millionen Euro der Stadt Köln, 13,2 Millionen Euro vom Land NRW und 16,5 Millionen Euro vom Bund auf. Im Rahmen der Maßnahme erhielten zudem sechs Schulen in freier Trägerschaft, vier Gewerbegebiete und ein Krankenhaus Glasfaseranschlüsse. Alle 265 städtischen Schulen verfügen bereits über Glasfaseranschlüsse von NetCologne.
Claudia Boss-Teichmann 11.12.2025

