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CEO Christoph Aeschlimann kommentiert den Jahresabschluss: "Die Integration von Vodafone Italia verläuft weiterhin nach Plan." (Foto: Swisscom)

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Swisscom mit gutem Jahresergebnis

Der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom hat für das Geschäftsjahr 2025 nach eigener Einschätzung seine finanziellen Ziele erreicht. Der Konzernumsatz stieg nach der Übernahme von Vodafone Italia um 36,6 Prozent auf CHF 15,048 Milliarden. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen nach Leasingaufwand (EBITDAaL, operativer Gewinn ohne Abschreibungen und Leasingkosten) legte um 22,6 Prozent auf CHF 4,984 Milliarden zu. Der Reingewinn (Jahresüberschuss nach allen Kosten) sank jedoch um 17,6 Prozent auf CHF 1,270 Milliarden, vor allem aufgrund von Aufwänden im Zusammenhang mit der Vodafone-Italia-Akquisition.
 
"Swisscom präsentiert ein Jahr nach der Akquisition von Vodafone Italia ein gutes Ergebnis mit einem deutlichen Umsatzsprung aufgrund des Zukaufs", kommentierte CEO Christoph Aeschlimann den Jahresabschluss. "Die Integration von Vodafone Italia verläuft weiterhin nach Plan."
 
In der Schweiz entwickelte sich das Geschäft laut Swisscom stabil. Der Umsatz sank leicht um 1,4 Prozent auf CHF 7,868 Milliarden. Dabei reduzierte sich der Umsatz mit Telekomdiensten um 2,3 Prozent, gleichzeitig stieg der Umsatz mit IT-Diensten für Geschäftskunden um 2,0 Prozent.
 
Swisscom setzte die Modernisierung ihrer Festnetz- und Mobilfunkinfrastruktur fort: Per Ende Dezember 2025 versorgte das Unternehmen rund 56 Prozent der Schweizer Haushalte und Geschäfte mit Glasfaser – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Bis Ende 2026 soll die Glasfaserabdeckung auf 60 Prozent steigen. Zudem deckte Swisscom 89 Prozent der Bevölkerung mit 5G+ ab. Bis Ende 2026 soll die Glasfaserabdeckung auf 60 Prozent gesteigert werden. Zudem will Swisscom das Kupfernetz in den kommenden Jahren sukzessive stilllegen.
 
Die Integration von Vodafone Italia verlief 2025 planmäßig. Die neue Organisation ist etabliert, erste Synergien von EUR 95 Millionen wurden realisiert. In Italien deckt Fastweb + Vodafone 56 Prozent der Haushalte mit Glasfaser ab. Anfang 2026 haben Fastweb + Vodafone und TIM zudem eine vorläufige Vereinbarung zur gemeinsamen Nutzung von Mobilfunk-Zugangsnetzen getroffen, um die 5G-Abdeckung zu beschleunigen.
 
Als Folge der erreichten Ziele schlägt Swisscom der Generalversammlung vom 25. März 2026 eine Erhöhung der Dividende um 18 Prozent von CHF 22 auf CHF 26 pro Aktie vor. Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Operating Free Cash Flow von rund CHF 2,0 Milliarden und plant bei Zielerreichung eine weitere Dividendenerhöhung auf CHF 27 pro Aktie.
 

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