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Vodafones Privatkunden-Chef Matthias Lorenz (re.) mit Robin Weiand, Geschäftsführer der Westconnect (li.) (Foto: Blendfabrik/Vodafone)

Open Access

Vodafone und Westconnect weiten Open-Access-Kooperation aus

Vodafone Deutschland und Westconnect haben ihre Vertragsverhandlungen über eine erweiterte Open-Access-Kooperation abgeschlossen. Vodafone soll künftig das gesamte Glasfasernetz von Westconnect für die Vermarktung eigener Angebote nutzen können. Bis zu zwei Millionen Haushalte in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen sollen voraussichtlich ab Herbst 2026 Gigabit-Internet, Telefonie und TV von Vodafone über das Westconnect-Netz buchen können.
 
Die Kooperation baut auf einer bereits über ein Jahrzehnt bestehenden Zusammenarbeit auf. Im Oktober 2025 (wir berichteten), hatten beide Unternehmen vereinbart, dass Vodafone Bitstream-Vorleistungsprodukte bei Westconnect einkauft. Schon zuvor hatte Vodafone das Westconnect-Netz gepachtet und darauf eigene Dienste vermarktet – etwa für 22.000 Haushalte im Rhein-Hunsrück-Kreis und geplante 17.000 Anschlüsse in Dinslaken. Auf Basis bestehender Kooperationen können bereits bis zu 80.000 Haushalte, Unternehmen und Schulen Vodafone-Dienste über das Westconnect-Netz nutzen.
 
Vodafone-Geschäftsführer Matthias Lorenz erklärte: "Wir machen das größte Gigabit-Netz der Republik noch größer." Unnötiger Überbau werde vermieden und der verbraucherfreundliche Wettbewerb beim schnellen Internet gefördert. Westconnect-Geschäftsführer Robin Weiand betonte, Open Access sei die DNA seines Unternehmens, und zeigte sich erfreut darüber, dass Bürgerinnen und Bürger in den Ausbaugebieten nun auch Produkte von Vodafone nutzen könnten. Beide Unternehmen sehen in der Kooperation auch einen wirtschaftlichen Vorteil: Die bessere Auslastung bestehender Netze mache den Glasfaserausbau rentabler und könne ihn insgesamt beschleunigen.
 

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