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Andreas Pfister war seit 2022 CEO der Deutsche Glasfaser. (Foto: Deutsche Glasfaser)

Glasfaser ausbauende Unternehmen

CEO Andreas Pfister verlässt Deutsche Glasfaser

Mit dem Abschluss der Refinanzierung haben sich die Gesellschafter und CEO Andreas Pfisterer "einvernehmlich auf eine gezielte Weiterentwicklung der Unternehmensführung verständigt", so Deutsche Glasfaser. Andreas Pfisterer wird das Unternehmen nach einer kurzen Übergabephase im Laufe des Sommers verlassen, um sich zu einem späteren Zeitpunkt neuen Herausforderungen zu widmen.

Bis zur finalen Entscheidung über die Nachfolge auf der CEO-Position wird Jens Schulte-Bockum als Executive Chairman des Advisory Committee die Aufgaben übernehmen. Er ist bereits seit 2020 Mitglied des Beirats und wird zum 1. Juli den Vorsitz des Advisory Committee von Eric Elzvik übernehmen. Schulte-Bockum war bis 2015 CEO von Vodafone Deutschland und Group COO des afrikanischen Telekommunikationskonzerns MTN.

Neuaufstellung der Geschäftsführung

Vor kurzem hatte es weitere personelle Veränderungen in der Geschäftsführung von DG gegeben. Im April bzw. Mai wurden die erfahrenen Telekommunikationsmanager Gerhard Mack als Chief Operating Officer und Dietmar Pöltl als Chief Roll-out & Activation Officer gewonnen. Ziel ist laut DG, die Transformation in den Bereichen Operations und Netzausbau voranzutreiben und diese noch stärker auf Customer Experience und Skalierung der Kundenaktivierung auszurichten. Auch die Rolle des CFO soll im Laufe des Jahres neu besetzt werden.

Die Refinanzierung des Unternehmens wurde mit Bestätigung durch das zuständige Londoner High Court jetzt erfolgreich abgeschlossen. Im April 2026 hatte sich DG ihren Gesellschaftern, der schwedischen Investorengruppe EQT und dem kanadischen Pensionsfonds OMERS, sowie den finanzierenden Banken auf eine Refinanzierung geeinigt. Insgesamt erhält das Unternehmen mehr als 1,2 Milliarden Euro an zusätzlichem Eigen- und Fremdkapital (siehe: Deutsche Glasfaser sichert sich Refinanzierung, 30.04.2026).


Jens Schulte-Bockum soll die Deutsche Glasfaser führen, bis ein neuer CEO gefunden ist. (Foto: Deutsche Glasfaser)

DG sagt, sie sei damit durchfinanziert bis Mitte der 2030er Jahre. Man wolle sich von einem "ausbauzentrischen Glasfaserausbauunternehmen hin zu einem konsequent kundenorientierten Breitband-Anbieter wandeln". Jens Schulte-Bockum: "Das Unternehmen wird in den kommenden Jahren die noch laufenden Ausbauprojekte abschließen und sich vollständig auf die bestmögliche Versorgung der Kunden in Ihrem Netzgebiet fokussieren. Die gesicherte Finanzierung ermöglicht es Deutsche Glasfaser, weiterhin mehrere hundert Millionen Euro jährlich in den Ausbau von Kundenanschlüssen und einen marktführenden Kundenservice zu investieren."

 

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