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Blick ins Innere des neuen M-net-Rechenzentrums: Nach EN 50600 konzipiert, sollen unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), Notstromversorgung und ein angestrebter PUE-Wert von unter 1,2 einen effizienten, ausfallsicheren Betrieb gewährleisten. (Foto: M-net)

Rechenzentren

M-net baut neues Rechenzentrum in München

Der bayerische Glasfaseranbieter M-net baut im Norden Münchens ein neues Rechenzentrum mit rund 1.500 Quadratmetern Colocation-Fläche. Die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant, eine Testphase soll 2027 folgen; der Bau hat nach Unternehmensangaben bereits begonnen. Schon während der Bauphase können Unternehmen – insbesondere aus dem regionalen Mittelstand – Kapazitäten reservieren.

Das Rechenzentrum wird nach der europäischen Norm EN 50600 konzipiert und soll durch redundante Strom- und Klimaversorgung, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) und Notstromversorgung eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent erreichen. Zum Sicherheitskonzept gehören mehrstufige Zutrittskontrollen, biometrische Systeme, Videoüberwachung sowie eine 24/7-Überwachung durch das M-net Network Operation Center. Über das M-net-Glasfasernetz sind Bandbreiten von bis zu 800 GbE möglich. Der Betrieb erfolgt zu 100 Prozent mit Ökostrom, angestrebt wird ein PUE-Wert von unter 1,2.

Als Hintergrund für den Ausbau nennt M-net die wachsende Nachfrage nach Kapazitäten für Anwendungen in den Bereichen KI, Cloud Computing, Big Data und Edge Computing sowie den Bedarf des regionalen Mittelstands an sicherer, skalierbarer und wohnortnah betreuter IT-Infrastruktur.
 

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