© ZDF / Corporate Design
ZDF setzt bei „Terra X"-Produktion auf UHD-Auflösung

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Mit der ersten ultra-hochauflösenden 4K-Produktion „Terra X: Geheimnis Wolfskind", so der Arbeitstitel, geht das ZDF nicht nur optisch neue Wege, sondern bietet mit der 3D-Tonqualität auch ein neues Klangerlebnis.
Alle Versionen der Dokumentation, der hochauflösende 4K-Film und der immersive VR-360°-Film, werden inklusive aller Tonspuren zwischen Mai und September 2016 unter terra-x.zdf.de als Download angeboten.
Peter Arens, Hauptredaktionsleiter Kultur, Geschichte und Wissenschaft beim Mainzer Sender: „Die heutigen Zuschauer legen nicht nur Wert auf beste Bildqualität, auch ihre Ansprüche an die Tonqualität steigen. Mit der neuen Dokumentation bieten wir Kinoqualität in Bild und Ton. Unseren Anspruch, bei Terra X spannende Wissensinhalte mit technischen Innovationen zu koppeln, erfüllen wir also auch hier."
Um die neue Tontechnik realisieren zu können, arbeitet die „Terra X"-Redaktion mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) aus Erlangen zusammen. Ein Toningenieur wird das ZDF-Team zu den Dreharbeiten nach Indien begleiten. Abgemischt wird der Ton dann als so genannte „7.1 plus 4"-Mischung im MPEG-H-Format. Neben der üblichen Surround-Ausstattung wird vor allem Wert auf die Töne von oben gelegt; so ist ein Vogel zum Beispiel nicht nur im Baumwipfel zu sehen, sondern sein Zwitschern gleichzeitig von oben zu hören. Auf diese Art vermittelt der einhüllende Raumklang dem Zuschauer das Gefühl, direkt am Geschehen teilzunehmen.
Auch für die immersive VR-360°-Version, die online auf terra-x.zdf.de verfügbar sein wird, kommt eine Technik des Fraunhofer-IIS zum Einsatz: Cingo, die die virtuelle Klangwelt auch mit handelsüblichen Kopfhörern wiedergeben soll.
Bereits seit Oktober 2015 ist der erste 3D-360°-Clip des ZDF auf terra-x.zdf.de online zu sehen.
Beatrice Monington West 05.02.2016

