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TV-Angebote

ZDF und ProSiebenSat.1 bauen Kooperation aus


Das ZDF und ProSiebenSat.1 haben eine Vereinbarung geschlossen, wonach On-Demand-Inhalte des ZDF künftig auch über Joyn, die Streaming-Plattform von ProSiebenSat.1, abrufbar sein sollen. Der operative Start ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Die ZDF-Inhalte sollen auf Joyn kostenlos und werbefrei zur Verfügung stehen; die redaktionelle Hoheit über die Inhalte verbleibt beim ZDF.

Zusätzliches Angebot neben bereits bestehenden Live-Sendern

Joyn bietet schon jetzt Zugang zu den Live-Sendern des ZDF. Künftig soll darüber hinaus ein on-demand-Zugriff auf das Angebot des Senders an Nachrichten, Dokumentationen sowie Kultur-, Factual- und Unterhaltungsformaten hinzukommen. Das eigene Streaming-Portal des ZDF bleibt nach Angaben der Unternehmen weiterhin zentraler Anlaufpunkt für das öffentlich-rechtliche Angebot. Technisch soll die Einbindung über die Nutzeroberfläche von Joyn erfolgen, wo die Inhalte abgerufen und abgespielt werden können.
 
Dr. Florian Kumb, Direktor Audience des ZDF, erklärt: "Unser Auftrag ist es, möglichst viele Menschen mit unseren hochwertigen Angeboten zu erreichen. Wenn ZDF-Streaming-Inhalte künftig auch auf Joyn auffindbar sind, stärken wir die Sichtbarkeit öffentlich-rechtlicher journalistischer Angebote im digitalen Raum."
 
Nach Angaben der beiden Unternehmen konkretisiert die Vereinbarung das Kooperationsgebot des neuen Medienstaatsvertrags. ZDF und ProSiebenSat.1 verweisen zudem auf den Anspruch, mit der Kooperation den Zugang zu journalistischen und kulturellen Inhalten „Made in Germany“ in einer zunehmend internationalen Plattformwelt zu stärken.
 
Nicole Agudo Berbel, Geschäftsführerin und Chief Distribution & Partnerships Officer bei ProSiebenSat.1, kommentiert: "Von den hochwertigen Inhalten des ZDF profitieren unsere Nutzerinnen und Nutzer von Joyn, die künftig noch mehr erstklassigen Content auf Abruf entdecken können. Diese Kooperation zeigt, wie öffentlich-rechtliche und private Medien gemeinsam innovative Antworten auf den digitalen Wettbewerb geben. Damit setzen wir ein starkes, zukunftsweisendes Signal für das duale System und die Medienbranche insgesamt."
 

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