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Paralell zum Glasfaser-Ausbau modernisiert Vodafone sein Kabelnetz. (Foto: Jochen Hainer represented by NEOSEEN)

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Vodafone modernisiert Kabel- und Glasfasernetz

Vodafone kann nach eigenen Angaben inzwischen 31 Millionen Haushalte in Deutschland mit Gigabit-Internet über Kabel und Glasfaser versorgen – rund drei Viertel der Bevölkerung. Treiber dieser Entwicklung seien Modernisierungen im Kabelnetz, der Ausbau neuer Glasfaser-Leitungen sowie Vermarktungspartnerschaften, teilte das Unternehmen mit.

Glasfaser-Ausbau: 14,8 Millionen Haushalte erreichbar

Die Glasfaser-Reichweite von Vodafone liegt laut Unternehmen bundesweit bei 14,8 Millionen Haushalten, ein Plus von 130.000 Anschlüssen gegenüber dem Vormonat. Eine wichtige Rolle spielt dabei das gemeinsam mit Altice betriebene Joint Venture OXG, über dessen Infrastruktur Vodafone aktuell 1,65 Millionen Glasfaser-Anschlüsse vermarktet; 840.000 Haushalte seien dort bereits als Homes Passed versorgt. Für weitere rund 30.000 Haushalte kündigte OXG im Juni zusätzlichen Ausbau an.

Netzaufwertung: Segmentierung und Fiber Deep im bestehenden Kabelnetz

Parallel zum Glasfaser-Ausbau verstärkt Vodafone nach eigenen Angaben sein bestehendes Kabelnetz: Innerhalb von zwölf Monaten seien 2.438 Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt worden, davon 2.168 Segmentierungen – die Verkleinerung von Netzbereichen, damit sich weniger Haushalte die verfügbare Bandbreite teilen – sowie 270 Fiber-Deep-Ausbauten, bei denen Glasfaser näher an die Haushalte herangeführt wird. Allein im Juni kamen deutschlandweit 159 weitere Maßnahmen in 63 Städten und Gemeinden hinzu, von denen rund 40.000 Haushalte profitierten.
 
"Kabel ist Zukunft. [...] Deutschlands größtes Gigabit-Netz bringt schnelles Internet immer zuverlässig und zum guten Preis zu den Verbrauchern. [...] Die Investitionen ins Netz kommen direkt bei den Verbrauchern an", sagt Vodafone-Deutschland-CEO Marcel de Groot.
 
Laut unternehmenseigener Analyse habe sich die Zahl der Ausfallstunden im Festnetz seit 2022 halbiert, das gemessene Down- und Upload-Tempo sei im selben Zeitraum um rund 70 Prozent gestiegen.
 

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