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Glasfaser

Aus FTTH Council wird Fibre Council Europe


Das FTTH Council Europe tritt künftig unter dem Namen Fibre Council Europe auf. Mit dem neuen Namen will die Organisation ihrer erweiterten Ausrichtung auf das gesamte Glasfaser-Ökosystem Rechnung tragen. Nach mehr als 20 Jahren mit Schwerpunkt auf Fiber to the Home (FTTH) soll die Arbeit künftig stärker auch die Glasfaserinfrastruktur für Mobilfunknetze, Rechenzentren und digitale Dienste umfassen. Die bisherigen Strukturen des Verbandes bleiben nach eigenen Angaben bestehen.

Neue Arbeitsfelder bei Rechenzentren und HFC-Migration

Nach Darstellung des Verbandes handelt es sich bei der Neupositionierung um eine Weiterentwicklung und nicht um eine grundlegende Neuausrichtung. Werte, Mitgliederstruktur, Governance und bestehende Aktivitäten sollen unverändert fortgeführt werden. 

Mit dem erweiterten Aufgabenbereich sollen aber auch bestehende Arbeitsgruppen und Projekte weiterentwickelt werden. Neue Aktivitäten seien unter anderem zu Rechenzentren sowie zum Übergang von Hybrid-Fiber-Coax-Netzen (HFC) zu FTTH vorgesehen.

FTTH Conference wird zu Fibre Horizons

Auch die jährliche Fachkonferenz des Verbands erhält einen neuen Namen. Die bisherige Veranstaltung wird künftig als Fibre Horizons ausgerichtet. Das betrifft bereits die nächste Auflage der Konferenz, die am 17. und 18. März in Mailand stattfindet. 

"Unser neuer Name berücksichtigt, was unsere Mitglieder seit Jahren wissen: Glasfaser ist die zentrale Infrastruktur der Gegenwart und eine zukunftssichere Grundlage für das, was folgt, mit dem Potenzial für immer höhere Geschwindigkeiten", erklärte Präsident Stefano Fogli. Generaldirektor Vincent Garnier bezeichnete die Umbenennung als Weiterentwicklung der bisherigen Arbeit.

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