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Der Umsatz von freenet stieg im ersten Halbjahr 2026 um fast 25 Prozent an. Foto: freenet AG

Medienwirtschaft

freenet bestätigt Prognose für 2026

freenet hat im ersten Halbjahr 2026 seinen Umsatz um 24,7 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro gesteigert. Wesentlicher Treiber war die Integration der Ende 2025 übernommenen mobilezone Deutschland. Das bereinigte EBITDA sank dagegen um 5,9 Prozent auf 242,2 Millionen Euro. Trotzdem hält der Vorstand an seiner Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest.

waipu.tv wächst auf 1,83 Millionen Abonnenten

Das IPTV-Geschäft entwickelte sich weiter positiv, wie freent mitteilt. Der Streaming-Dienst waipu.tv gewann im ersten Halbjahr netto 77.000 Abo-Kunden hinzu und erreichte zum 30. Juni 1,832 Millionen Abonnenten. Das bereinigte EBITDA des Segments stieg um 36,5 Prozent auf 18,5 Millionen Euro. Als Gründe nennt freenet steigende Erlöse aus dem Abonnement- und programmatischen Werbegeschäft bei gleichzeitig stabiler Kostenbasis.

Im Mobilfunkgeschäft erhöhte sich die Zahl der Postpaid-Kunden gegenüber Ende 2025 um 63.000 auf 8,304 Millionen. Das bereinigte EBITDA des Segments ging allerdings um 11,6 Prozent auf 186,2 Millionen Euro zurück.
Ursache war unter anderem die Vereinbarung mit Telefónica Deutschland. Über die Konditionen des Vertrags verhandelt freenet derzeit neu. Im ersten Halbjahr belief sich die Ergebnisbelastung auf rund 22 Millionen Euro, für das Gesamtjahr kalkuliert der Konzern mit rund 50 Millionen Euro.

freenet hält an Jahreszielen fest

Für 2026 rechnet der Konzern weiterhin mit einem bereinigten EBITDA zwischen 500 und 530 Millionen Euro. Der bereinigte Free Cashflow soll 270 bis 300 Millionen Euro erreichen. Auch die Finanzziele für 2028 bleiben bestehen. Dann soll das bereinigte EBITDA mindestens 620 Millionen Euro und der bereinigte Free Cashflow mindestens 340 Millionen Euro betragen.

 

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