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Zu den Features von DVB-I gehören u.a. ein einfacher Zugang zu TV via Streaming ohne Apps, SD7HD/UHD-Broadcast-Kanäle und Streams eines Senders auf einem Programmplatz, eine einheitliche Senderliste sowie HbbTV-Angebote. (Foto: CBT)

DVB-I

Vom Kabel-TV zur hybriden IP-Plattform mit DVB-I

DVB-I könnte für Kabelnetzbetreiber zu einem Migrationspfad vom klassischen Kabel-TV hin zu hybriden IP-Plattformen werden. Auf diese Perspektive ging Frank Heineberg, Leiter der Arbeitsgruppe "Media over IP" und der DVB-I-Taskforce bei der Deutschen TV-Plattform, am 10. September 2026 auf dem 29. FRK-Breitbandkongress in Leipzig ein.
 
Der Standard soll verschiedene Verbreitungswege mit über das Internet bereitgestellten Fernsehdiensten verbinden und diese in einer gemeinsamen Senderliste darstellen. Deutschland gilt laut Heineberg international als führend bei der Entwicklung von DVB-I und bereitet die Einführung von DVB-I für dieses Jahr vor. 
 
DVB-I soll es Zuschauern ermöglichen, TV-Dienste aus unterschiedlichen Verbreitungswegen in einer einheitlichen Senderliste zu nutzen, ohne dafür unterschiedliche Apps öffnen zu müssen. Neben klassischen Verbreitungswegen wie Kabel, Satellit und terrestrischem Fernsehen können auch über IP bereitgestellte Dienste eingebunden werden. Nach Darstellung der Deutschen TV-Plattform könnten künftig auch Streaming-Angebote in die Senderliste integriert werden. Bestehende Nutzerkonten und Abonnements der jeweiligen Anbieter sollen dabei weiterhin genutzt werden können. Darüber hinaus unterstützt DVB-I interaktive Dienste über HbbTV.
 
Ein zentraler Faktor für die Einführung sind nach Einschätzung Heinebergs jedoch geeignete Endgeräte. Smart-TV-Hersteller warteten voraussichtlich ab, bis das endgültige DVB-I-Produkt verfügbar sei. Einige Hersteller stünden nach seinen Angaben bereits in den Startlöchern, hätten ihre Pläne bislang aber noch nicht offiziell kommuniziert.
 

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