
Connect BW 2026
Zweites Zukunftsforum für Glasfaser und Mobilfunk in Stuttgart
Die Connect BW, das zweite Zukunftsforums für Glasfaser und Mobilfunk findet am 14. und 15. Oktober in der Stuttgarter Liederhalle statt. Im Mittelpunkt stehen der weitere Netzausbau in Baden-Württemberg, die Sicherheit digitaler Infrastrukturen sowie das künftige Zusammenspiel von Glasfaser, Mobilfunk und Satellitenkommunikation.
Veranstaltet wird das Zukunftsforum für Glasfaser und Mobilfunk vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Breitbandkommunikation (dibkom). Programmpartner ist der VATM – Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt. Erwartet werden rund 200 Gäste aus Politik, Verwaltung, Netzbetrieb, Industrie, Planung und kommunaler Praxis.
Glasfaserpakt, Wettbewerb und Resilienz
Zum Auftakt spricht Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland und Group Regulatory & Policy Director der Vodafone Group. In seiner Keynote "Digitale Infrastruktur in der Zeitenwende: Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit" beleuchtet er die strategische Bedeutung leistungsfähiger Telekommunikationsnetze für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.
Anschließend zieht das Panel "Ein Jahr Glasfaserpakt in Baden-Württemberg – Status, Erreichtes, Ausblick" eine Zwischenbilanz des Glasfaserausbaus im Land.
Ein weiterer Schwerpunkt des ersten Veranstaltungstages liegt auf der Sicherheit und Widerstandsfähigkeit digitaler Infrastrukturen. Im Themenblock "Netzresilienz und KRITIS" wird erörtert, welche Anforderungen ausfallsichere Infrastrukturen heute erfüllen müssen, welche Rolle rechtssichere Kooperationsmodelle und werthaltige Glasfasernetze spielen und wie Glasfaser selbst als Sicherheitssensor eingesetzt werden kann. Ergänzt wird der Themenblock durch einen Blick auf neue Plattform-Modelle, um Open Access voranzutreiben und die effiziente Steuerung kommunaler Ausbauprojekte.
Mobilfunk, Satellitenkommunikation und vernetzte Infrastrukturen
Der zweite Konferenztag steht unter dem Leitmotiv "Technologie, Innovation und Zukunft". Thilo Höllen, Senior Vice President Breitbandkooperationen bei der Telekom Deutschland, eröffnet das Programm mit einer Keynote zu den infrastrukturellen Voraussetzungen eines digitalen Industrielandes und dem Zusammenspiel von Netzen, Daten und Plattformen.
Das anschließende Zukunftsforum "Die nächste Generation vernetzter Infrastrukturen" richtet den Blick auf die Verbindung von Mobilfunk und Satellitenkommunikation sowie auf die Entwicklung von 5G zu 6G. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unterschiedliche Technologien zu einer verteilten, sicheren und resilienten Infrastrukturplattform zusammenwachsen können.
Auch die praktische Umsetzung erhält Raum: Vorgestellt werden unter anderem neue Anforderungen an Komponenten im Netzbereich, digitale Instrumente für Planung und Roll-out-Steuerung sowie tragfähige Strukturen für Stadtwerke, die sich als Telekommunikationsdienstleister positionieren möchten.
"Mit der Connect BW führen wir die unterschiedlichen Perspektiven auf die digitale Infrastruktur zusammen. Der Glasfaserausbau, die kommunale Umsetzung, Resilienz und neue Netztechnologien sind eng miteinander verbunden. Die Veranstaltung schafft den Raum, strategische Fragen mit konkreten Erfahrungen aus Planung, Bau und Betrieb zu verknüpfen", erklärt Widar Wendt, Geschäftsführer der dibkom gGmbH.
Noch wenige Besuchertickets verfügbar
Die Ausstellungsflächen für die begleitende Fachausstellung sind ausgebucht. Fachbesucherinnen und Fachbesucher können sich weiterhin für die Connect BW 2026 anmelden. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Verantwortliche aus Telekommunikationsunternehmen, Stadtwerken, Kommunen, Behörden, Planungs- und Ingenieurbüros, Wohnungswirtschaft, Industrie und technischen Dienstleistungsunternehmen.
Veranstaltungsdaten
Connect BW 2026 – 2. Zukunftsforum für Glasfaser und Mobilfunk
14. und 15. Oktober 2026
Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle
Berliner Platz 1–3, 70174 Stuttgart
Weitere Informationen zum Programm und zu den verfügbaren Besuchertickets unter https://dibkom.net/stuttgart-2/
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