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Schweizer Markt

Sunrise prüft weiteren Stellenabbau


Beim zweitgrößten Schweizer Telekommunikationskonzern Sunrise könnten im Rahmen einer mehrjährigen Transformation bis zu 450 Stellen wegfallen, wie das Unternehmen am 21. September mitteilte.
 
Dies ist Teil einer bereits seit 2023 laufenden Kosten- und Organisationssanierung, in deren Rahmen es bereits zu Personaleinsparungen gekommen ist. Das Unternehmen kündigte an, man wolle Ressourcen und Kompetenzen noch gezielter auf die Kunden, das Netz sowie die Zuverlässigkeit und Qualität der operativen Leistungen ausrichten. Auf Veränderungen der Kundenbedürfnisse und des Konsumverhaltens solle schneller reagiert werden.
 
Sunrise erwartet durch das Transformationsprogramm mittelfristig erhebliche Kosteneinsparungen. In einer ersten Phase würden neben einer systematischen Prüfung von Zulieferverträgen auch eine potenzielle Reduktion von bis zu 450 Vollzeitstellen evaluiert. Das Unternehmen kündigte an, zum möglichen Stellenabbau im vierten Quartal 2026 ein Konsultationsverfahren mit der Arbeitnehmendenvertretung und der Gewerkschaft syndicom durchzuführen.
 
Shop-, Vertriebs- und Kundendienst-Mitarbeitende sollen weitestgehend und Lernende gänzlich von einem allfälligen Stellenabbau ausgenommen werden. 

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