Die BRAUN TEC GmbH stellt mit der EWO-F20 ("Enhanced Wall Outlet") eine neue Glasfaseranschlussdose vor. Sie ist für unterschiedliche Ausbau- und Anschlusskonzepte geeignet.
Das 2025 gegründete Unternehmen verfolgt einen technologieneutralen Ansatz und kombiniert Produkte und Systeme renommierter Hersteller mit eigenen Entwicklungen. Ziel sei ein herstellerübergreifendes Portfolio, das sich an den individuellen Anforderungen von Netzbetreibern und Dienstleistern orientiere – von bestehenden HFC-Infrastrukturen bis hin zu modernen Glasfasernetzen.
Bis zu vier Adapter, flexible Kabelzuführung
Die EWO-F20 bietet Platz für bis zu vier Adapter – beispielsweise LC/APC Duplex, LC/APC Simplex oder SC/APC. Das schaffe zusätzlichen Spielraum etwa bei geförderten Ausbauprojekten, unterschiedlichen Anschlusskonzepten oder einer späteren Nachbelegung im Rahmen von Open Access, so der Hersteller.
Auch bei der Kabelzuführung biete die EWO-F20 vielfältige Möglichkeiten: Sie kann Kabel oder Microducts mit einem Durchmesser von bis zu 7 mm einschließlich Gas-Wasser-Blocker direkt aufnehmen. Im Einfamilienhaus kann sie damit unmittelbar als Abschlusspunkt Linientechnik (APL) eingesetzt werden. In Mehrfamilienhäusern beziehungsweise Wohnungen ermöglicht die Konstruktion zudem eine Zuführung über entsprechende Rohrsysteme. Dabei ist genügend Platz für die Aufnahme von Inline-Reflektoren und Dämpfungsgliedern vorhanden.
Kennzeichnung und Schutz der Anschlüsse
Zwei voneinander getrennte Beschriftungsfelder sorgen laut BRAUN TEC für eine übersichtliche und dauerhaft gut sichtbare Kennzeichnung. Neben einer Home-ID ließen sich so beispielsweise auch Informationen verschiedener Netzbetreiber in Open-Access-Szenarien eindeutig abbilden. Die Gehäuseform schaffe an den Seiten zusätzlichen Platz für die Kabelinstallation. Eine transparente, klappbare Abdeckung schützte den Patchbereich vor unbeabsichtigtem Lösen oder Beschädigung, etwa bei Reinigungsarbeiten oder durch Kinder und Haustiere, erlaube bei Bedarf aber weiterhin einfachen Zugang, erläutert der Hersteller.
Kompakt und kompatibel zur EWO-F10
Trotz ihrer umfangreichen Ausstattung bleibe die EWO-F20 mit einem Grundgehäuse von nur 80 x 80 mm kompakt, betont das Unternehmen. Sie ist zudem mit dem Zubehör der bestehenden Glasfaseranschlussdose EWO-F10 kompatibel; beide Modelle sind Teil des BRAUN-TEC-Portfolios und lassen sich je nach Netzkonzept und Anwendung auswählen.
"Bei der EWO-F20 haben wir den praktischen Einsatz konsequent in den Mittelpunkt gestellt", erklärt Hans-Georg Große-Boes, Head of Product & Business Development. "Entscheidend waren für uns die Anforderungen, die bei Installation und späterer Nutzung tatsächlich eine Rolle spielen. Das Ergebnis ist eine kompakte Anschlussdose, die hohe Flexibilität bei Belegung, Kabelzuführung und Kennzeichnung mit einer praxisgerechten Handhabung verbindet."
Herstellerübergreifendes Portfolio und eigene Entwicklung
BRAUN TEC verfolgt einen technologieneutralen Ansatz: Das 2025 gegründete Unternehmen kombiniert Produkte und Systeme etablierter Hersteller mit eigenen Entwicklungen. Ziel sei ein herstellerübergreifendes Portfolio, das sich an den individuellen Anforderungen von Netzbetreibern und Dienstleistern orientiere – von bestehenden HFC-Infrastrukturen bis zu modernen Glasfasernetzen. Die EWO-F20 sei ein Beispiel für diesen Ansatz: Wo etablierte Lösungen die Anforderungen erfüllten, greife BRAUN TEC auf sein Partnernetzwerk zurück; wo weitergehender Bedarf entstehe, bringe das Team eigene Entwicklungskompetenz ein.
Hinter dem Ansatz steht ein Team mit langjähriger Erfahrung in der Breitbandbranche. Die Struktur eines jungen Unternehmens solle zugleich schnelle Entscheidungen und flexible Reaktionen auf Kundenanforderungen ermöglichen. Für Investor Thomas Braun, die Managing Directors Damian Koch und Tim Strube sowie Head of Sales Nico Rybarczyk sind vier Aspekte für den Aufbau von BRAUN TEC entscheidend gewesen: Erfahrung, Partnerschaft, Verlässlichkeit und Agilität.
Wie sich dieser Anspruch im Produktansatz von BRAUN TEC widerspiegelt, beschreibt Geschäftsführer Damian Koch: "Wir wollen unseren Kunden nicht einfach eine bestimmte Technologie verkaufen, sondern sie dort abholen, wo ihr Netz heute steht, und sie bei den nächsten Schritten begleiten. [...] Entscheidend ist für uns, gemeinsam die Lösung zu finden, die zur jeweiligen Netzsituation und zu den Zielen des Kunden passt."
Investor Thomas Braun betont: "Ich kenne diese Branche seit vielen Jahrzehnten und habe in dieser Zeit erlebt, dass Produkte und Technologien nur zwei von vielen Faktoren für langfristigen Erfolg sind. Entscheidend sind darüber hinaus die Menschen, ihre Fachkenntnis und die Art, wie sie mit Kunden und Partnern zusammenarbeiten."