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Auch durchschnittliche Haushalte sind heute zunehmend durch KI-gestützte Angriffe bedroht. Airties will den Router zu einer zusätzlichen Sicherheitsebene für alle im Netzwerk verbundenen Geräte machen. (Grafik: Airties)

Heimnetzwerk

Airties integriert Cybersicherheit in Router-Plattform

Airties hat am 24. September 2026 neue, in den Router integrierte Cybersicherheitsfunktionen für seine Connectivity Experience Management Platform vorgestellt. Die Funktionen sollen es Internetanbietern (ISPs) ermöglichen, Bedrohungen für vernetzte Privathaushalte und kleine Unternehmen zu erkennen und zu beheben, ohne dass Abonnenten zusätzliche Software installieren müssen. Der Router wird dabei zu einer zusätzlichen Sicherheitsebene für sämtliche im Netzwerk verbundenen Geräte.

Hintergrund: zunehmende Bedrohung durch KI-gestützte Angriffe

Die Bedrohungslage im Bereich Cybersicherheit entwickle sich laut Airties schnell weiter, unter anderem getrieben durch zunehmend ausgefeilte KI-gestützte Angriffe. Ein durchschnittlicher Haushalt ist demnach mittlerweile täglich 29 Cyberangriffen ausgesetzt – fast dreimal so vielen wie 2024 (Quelle: NETGEAR und Bitdefender, 2025 IoT Security Landscape Report). 80 Prozent der Verbraucheren erwarten mittlerweile von ihrem Internetanbieter Schutzdienste (Quelle: F-Secure, Global Consumer Market Survey 2026), und 86 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen nennen Cybersicherheitsrisiken als große Sorge (Quelle: Hitron, SMB Research, 2026).

Zwei Schutzebenen direkt im Router

Die neue Cybersicherheits-App bietet nach Unternehmensangaben zwei in den Router integrierte Schutzebenen. Die Basis-Sicherheit richtet sich an den Massenmarkt und umfasst Echtzeit-Blockierung schädlicher Websites, Inhaltsfilterung, Kindersicherung sowie Werbe- und Tracker-Blockierung, ohne zusätzliche App, Download oder separaten Kauf. Der Schutz wirke laut Airties bei konvergenten Netzbetreibern auch über Mobilfunk hinweg, sodass mobile Endgeräte auch außerhalb des Heim- oder Unternehmensnetzwerks abgesichert blieben.
 
Die erweiterte Sicherheitsebene richtet sich zusätzlich an fortgeschrittene Bedrohungen: Sie umfasst Schutz für Router und IoT-Geräte, etwa gegen Port-Scans und Brute-Force-Angriffe, sowie KI-gestützte Erkennung von Traffic-Anomalien und Botnet-Kommunikation bei Geräten ohne eigene Bedienoberfläche. Für Unternehmen bietet die Lösung zudem Ethernet-Port-Blockierung, Netzwerksegmentierung je SSID und Client-Isolation.

Ausblick: Schutz vor Risiken durch KI-Agenten

Airties kündigte zudem eine künftige Funktion namens "Agentic Shield" an, die das Netzwerk nach Unternehmensangaben gegen neue Angriffsflächen härten soll, die durch den Einsatz von KI-Agenten in Haushalten oder Unternehmen entstehen können.
 
"Cybersicherheit im Router von Privathaushalten und Unternehmen muss im heutigen Zeitalter wachsender vernetzter Geräte und künstlicher Intelligenz die erste Verteidigungslinie sein", sagte Metin Taskin, CEO und Mitgründer von Airties. "Die meisten Netzbetreiber sind gezwungen, Einzellösungen verschiedener Anbieter zusammenzustückeln, von denen keine das vollständige Bild dessen erfasst, was im Haushalt oder Unternehmen eines Abonnenten tatsächlich passiert. Airties ist einzigartig positioniert, um diese Lücke zu schließen: Unsere Konnektivitätsintelligenz deckt bereits mehr als 50 Millionen Haushalte ab und gibt uns damit einen umfassenden Einblick in die Aktivitäten im Zuhause – sowie die Möglichkeit, diese Daten in eine integrierte Verteidigungs- und Optimierungslinie umzuwandeln."

Webinar am 29. September

Airties veranstaltet am 29. September 2026 um 16:00 Uhr ein Webinar zum Thema Router-Sicherheit für Internetanbieter. Registrierung unter: https://events.hardenstance.com/mass-market-security/

 

 

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