
Der Carrier erweitert seine Reichweite an Austauschpunkten im Vereinigten Königreich und in Polen. Ziel sind kürzere Routen und geringere Latenzen. (Abbildung: Core-Backbone)
Konnektivität
Core-Backbone erweitert Peering in London und Polen
Die Core-Backbone GmbH aus Nürnberg ist ab sofort mit je einem 100G-Port am London Access Point (LONAP) und am Thinx Poland Internet Exchange (TPIX) vertreten. Damit will das Unternehmen den direkten Datenaustausch mit Netzen im Vereinigten Königreich sowie in Polen und Osteuropa ausbauen.
Zwei Austauschpunkte, zwei Zielregionen
Der Port am LONAP soll die Anbindung an Netze im Vereinigten Königreich und darüber hinaus verbessern. Die Verbindung zum TPIX soll die Konnektivität nach Polen und Osteuropa stärken. Core-Backbone erwartet davon optimierte Traffic-Routen.
"London ist einer der wichtigsten Internet-Hubs der Welt", sagt Ulrich Köhler, Head of Network & IT-Operation bei Core-Backbone. Die Präsenz bei LONAP legt laut Köhler den Grundstein für neue Peering-Partnerschaften.
Andreas Götz, Head of Sales and Marketing, erklärt, Kunden sollten von optimierten Routen, geringen Latenzen und einer zuverlässigeren Performance profitieren.
Zuvor hatte Core-Backbone im August 2026 im Equinix-Rechenzentrum WA1 in Warschau einen neuen Point of Presence (PoP) in Betrieb genommen und den bisherigen MPLS-PoP dorthin migriert (siehe: Core-Backbone eröffnet neuen PoP in Warschau, 10.09.2026).
Core-Backbone ist seit mehr als 20 Jahren am Markt und betreibt ein Netzwerk auf drei Kontinenten.
Claudia Boss-Teichmann 01.10.2026

