v.l.n.r.: Oliver Rück (Expert Business Manager, 1&1), Marcus Müller (Senior Business Manager, 1&1), Gustav von der Schulenburg (Bereichsleiter Fiber Center, NetCologne), Sebastian Jorns (Head of Carrier Management, 1&1), Peter Weber (Abteilungsleiter Glasfaserstrategie & Wholesale, NetCologne) und Micha Schwark (Produktmanager Wholesale, NetCologne) (Foto: NetCologne)

Open Access

1&1 und NetCologne bauen Open-Access-Kooperation aus

NetCologne und 1&1 haben ihre Open-Access-Kooperation erweitert: 1&1-Kunden erhalten per G.fast-Technologie Zugang zu weiteren Teilen des NetCologne-Glasfasernetzes im Großraum Köln. Wie die beiden Unternehmen am 2. November 2026 mitteilten, werden damit rund 250.000 zusätzliche Haushalte buchbar.

Zugang auf FTTB-Basis

Der Zugang erfolgt auf FTTB-Basis, die Glasfaser endet also im Gebäude. Laut Unternehmen handelt es sich um Gigabitanschlüsse. Das Netz bleibt im Besitz von NetCologne, 1&1 erhält Zugangsrechte und vermarktet die Anschlüsse über die eigene Plattform. Nach Einschätzung beider Partner stärkt die Kooperation den Wettbewerb auf vorhandener Glasfaserinfrastruktur. Sie solle Endkunden eine größere Tarifauswahl bieten.
 
Der neu geschlossene Vertrag soll zudem die Basis für weitere Kooperationen im FTTH-Netz bilden. Konkrete Projekte nennen die Unternehmen dazu noch nicht. 
 
Die Erweiterung knüpft an eine inzwischen zehnjährige Zusammenarbeit im Bereich Open Access an. 1&1 kann bereits seit 2017 das Netz von Net Cologne nutzen, um seine Internetdienste anzubieten. 1&1 und NetCologne bewerten die neue Koopoeration als wichtig für die weitere Verfügbarkeit und für Investitionen in leistungsfähige Glasfaseranschlüsse. Durch die Anbindung zusätzlicher Netze an die 1&1-Plattform könnten Kunden bundesweit von einer wachsenden Glasfaserabdeckung profitieren, so die Unternehmen.
 
Ralph Dommermuth, CEO von 1&1, sagt: "Unsere Zusammenarbeit mit NetCologne steht seit vielen Jahren für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Partnerschaft. Mit der jetzt vereinbarten Erweiterung können wir zusätzlich 250.000 Haushalte im Großraum Köln mit unseren Glasfaserangeboten erreichen und die deutschlandweite Verfügbarkeit von 1&1 Glasfaseranschlüssen ausbauen."
 
NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel erklärt: "Seit mehr als 20 Jahren investieren wir in den Aufbau moderner Glasfasernetze hier in Köln und der Region und verfolgen dabei schon immer einen Open-Access-Ansatz. Unser Netz steht Wettbewerbern zur Anmietung zur Verfügung und wird heute bereits erfolgreich von zahlreichen Partnern genutzt. Die Erweiterung der Zusammenarbeit mit 1&1 zeigt erneut, dass dieser Markt funktioniert."

Über NetCologne und 1&1

NetCologne hat nach eigenen Angaben rund 500.000 Kundenanschlüsse und gehört damit zu den größten regionalen Telekommunikationsanbietern Deutschlands. Das Unternehmen gibt rund 33.000 verlegte Kilometer Glasfaser an und investiert jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag.
 
1&1 mit Sitz in Montabaur gehört zur United Internet Gruppe und beschäftigt rund 4.600 Mitarbeitende. Nach Unternehmensangaben umfasst das Festnetz rund 70.000 Kilometer Glasfaserstrecke in über 350 Städten.

 

 

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