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RTL startet Free-TV-Sender

Die Mediengruppe RTL Deutschland, Köln, startet am 4. Juni 2016 den neuen linearen Free-TV-Sender RTLplus. Das Programm besteht aus RTL-Klassikern und exklusiven Eigenproduktionen.

RTLplus richtet sich an 14- bis 59-jährigen Zuschauer, soll aber deutlich weiblicher und älter positioniert werden als RTL Television. In der Primetime zeigt der Kanal RTL-Serien wie Dr. Stefan Frank, Hinter Gittern, Einsatz in 4 Wänden, Doppelter Einsatz, Monk, Nikola und frühe Folgen von Bauer sucht Frau.

In der Daytime erwarten die Zuschauer Doku-Formate wie Mein Baby und Unsere erste gemeinsame Wohnung. Zudem zeigt RTLplus auch die Gerichtssendungen wie Das Jugendgericht und Das Strafgericht. Zu den exklusiven Eigenproduktionen gehören Neuauflagen der Gameshows Familienduell und Jeopardy.

Die Leitung des Senders übernimmt Jan Peter Lacher, 39, der die Aufgabe neben seiner Tätigkeit als Bereichsleiter Programmplanung RTL wahrnimmt und an RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann berichtet.

Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin Mediengruppe RTL Deutschland: „In einer zunehmend fragmentierten Senderlandschaft einen neuen Free-TV-Sender zu starten, macht dann Sinn, wenn er eine klar definierte Zielgruppe erreichen kann. Was uns zuletzt 2012 mit RTL Nitro für das männliche Publikum gelungen ist, ergänzen wir nun um RTLplus für ein vorwiegend weibliches Publikum."

Jan Peter Lacher, Bereichsleiter Programmplanung RTL und Leiter RTLplus: "RTLplus wird eine tolle Ergänzung unseres Angebots. Im Mittelpunkt stehen die starken Eigenprogrammmarken, die RTL geprägt haben. Damit setzen wir einerseits auf den Nostalgiefaktor, werden das Profil von RTLplus aber zugleich durch frische Eigenproduktionen prägen. Ich freue mich darauf, mit meinem Team einen neuen Sender gestalten zu können und bin überzeugt, dass unsere Zuschauer mit RTLplus ebenso viel Freude haben werden wie wir bei der Planung."

RTLplus wird zum Start über digitalen Satellit sowie online und mobile über das Bewegtbildangebot TV Now empfangbar sein. Die Verbreitung soll sukzessive ausgebaut werden.

 

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