
Com-EX für Breitbandnetze - neue Schweizer Fachmesse für Kommunikations-Infrastruktur in Bern
Vom 20. bis 22. September 2016 wird erstmals die Schweizer Fachmesse für Kommunikations-Infrastruktur Com-Ex auf der BernExpo ihre Tore öffnen. Die Com-Ex wurde auf Initiative zwölf führender Branchenunternehmen ins Leben gerufen.
Zu den Sponsoren gehören künftig auch die beiden Unternehmen WISAR, Wyser + Anliker AG und Riedo Networks AG. Damit gesellen sich zwei weitere Schweizer Traditionsunternehmen zur Gruppe der Sponsoren, zu der bereits Dätwyler Cabling Solutions und die HUBER+SUHNER AG gehören.
Um den Sponsoren eine gewisse Exklusivität zu garantieren, hat die Messeleitung deren Anzahl beschränkt. Mit der Verpflichtung von WISAR und Riedo ist das letzte Co-Sponsoring vergeben. WISAR hat einen Sitz im Messebeirat der Com-Ex und ist eines der zwölf Unternehmen, welche die neue Fachmesse ins Leben gerufen haben
Die Com-Ex richtet sich an Kabelnetzbetreiber, Versorger, Telcos, Data Center, M2M-Kommunikation, Energie, FTTH, FTTS, FTTx und Home-Wiring. Ausstellen werden Dienstleister und Hersteller von Kommunikationsinfrastruktur für die genannten Bereiche. Die Organisation liegt bei der event-ex ag aus Uster und der Trust Marketing GmbH aus Winterthur. Zu den Initiatoren der Fachmesse zählen ConnectCom, Dätwyler, Huber+Suhner, Isatel, Knürr, Netcom, Mesomatic, Minkels, Reichle & De-Massari, Rittal, TE Connectivity, Wisar und ZidaTech. Im Gespräch mit Cable!Vision Europe zieht Bettina Oberhänsli, Trust Marketing, eine erste Bilanz.
Cable!Vision Europe: Warum wurde die COM Ex gegründet und Bern als Messestandort gewählt?
Bettina Oberhänsli: Die Com-Ex wurde gegründet, weil in der Schweiz eine zukunftsgerichtete Messe mit Schwerpunkt im Bereich Kommunikations-Infrastruktur fehlte. Zwölf Unternehmen haben sich zusammengetan und per Ausschreibung jemanden gesucht, der eine solche Messe organisiert. Von den insgesamt sechs Veranstaltern, die ihre Konzepte vor einem Gremium präsentierten, hat unser Konzept am meisten überzeugt. Die Com-Ex ist eine nationale Messe. Bern ist dafür der ideale Standort. Wir haben auch Aussteller aus der Romandie, und Bern ist für Besucher aus der Westschweiz sehr gut erreichbar.
Bleibt es bei dem angekündigten 2-Jahres-Rhythmus?
Vorerst ist ein Zwei-Jahres-Rhythmus vorgesehen. Wir sind aber offen und passen uns den Bedürfnissen der Aussteller und der Besucher an.
Welchen Einfluss auf die Planung haben die „Initiatoren“?
Die Initiatoren bilden für die Messe 2016 den Messebeirat. Sie vertreten die Anliegen der Aussteller und wissen als erste, was den Markt bewegt. Wichtige Entscheide sprechen wir mit ihnen ab. Die Unterstützung durch die Initiatoren ist für uns enorm wichtig und ein Garant dafür, dass die Com-Ex die Erwartungen von Ausstellern und Besucher erfüllt.
Ist die COM-Ex eine Fachmesse oder auch für Konsumer zugänglich?
Die Com-Ex ist eine Fachmesse. Natürlich dürfen alle, die sich für das Thema interessieren, ein Ticket kaufen und die Messe besuchen. Aber unsere Marketing-Massnahmen zielen klar auf ein Fachpublikum – das ist auch der Wunsch der Aussteller.
Welche Themenschwerpunkte und auch Serviceinformationen für Fachbesucher wird es geben?
Der Schwerpunkt der Messe liegt auf der physikalischen und der kabellosen Kommunikations-Infrastruktur. Die Besucher informieren sich über neue Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Telecom, Breitband, Kabelnetze, FTTx, Datacenter, LAN/UKW, Home Wiring und M2M-Technologie.

