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Kabel BW ab April mit Video on Demand

Kabel BW hat das Geschäftsjahr 2007 nach eigener Darstellung erfolgreich abgeschlossen: Der Umsatz stieg demnach um rund 29 Prozent auf 371 Mio. € (2006: 289 Mio. €), die Investitionen legten um 65 Prozent auf 157 Mio. € zu (2006: 95 Mio. €), das operative Ergebnis (EBITDA) wuchs um 15 Prozent auf 146 Mio. €. Dazu habe der Erfolg im Breitband-Internet- und Telefoniegeschäft („CleverKabel“) maßgeblich beigetragen, heißt es in Heidelberg: Die Zahl der CleverKabel-Kunden hat sich von 116.000 auf 240.000 mehr als verdoppelt.

„Mit den Investitionen von rund 150 Mio. € werden wir 2008 auch dafür sorgen, dass über 3,4 Millionen Haushalte schnelles Internet nutzen können“, so Klaus Thiemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kabel BW. Ende 2007 hatte Kabel BW bereits das Glasfasernetz für 3,18 Mio. Haushalte modernisiert.

2008 sollen vor allem schwer zu erreichende, ländliche Gebiete mit schnellem Internet ausgestattet werden. „Auch wenn in diesen Gebieten die Investitionen für uns sehr hoch sind, wollen wir erreichen, dass auch kleine Städte und Gemeinden schnelles und preiswertes Internet und Telefon erhalten. Unsere Wettbewerber scheinen sich für diese Kunden nicht zu interessieren“, betont Thiemann. Während VDSL nur in wenigen Großstädten verfügbar sei, habe Kabel BW den Anspruch, die höchsten Bandbreiten im ganzen Land anzubieten.

Ab 1. April 2008 will Kabel BW noch mehr Bandbreite und volle ISDN-Funktionalität im Kabelnetz anbieten. Mit „Kinofilme auf Abruf“ (Video on Demand) wird Kabel BW den Kunden noch im laufenden Geschäftsjahr zum Pogrammchef machen: Die besten Filme sollen zu jeder gewünschten Zeit abspielbar sein. Der Zuschauer kann künftig aber auch aus den aktuell bis zu 400 Fernseh- und 200 digitalen Radioprogrammen sein individuelles Programm zusammenstellen

 

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