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Österreich öffnet zweite Förderrunde Breitbandnetze für das „flache Land“

Das Infrastrukturministerium (bmvit) in Österreich hat Mitte Februar 2017 die zweite Phase der Breitbandförderprogramme gestartet, wo die Ausschreibungen für das Programm „Access“ am 30. Mai 2017 und für „Backhaul“ am 9. Mai 2917 enden. Aus der Breitbandmilliarde stehen insgesamt 140 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit dem Breitbandausbau bringen wir schnelles Internet ins ganze Land und schaffen die Voraussetzung für 5G. Damit machen wir speziell die ländlichen Regionen zukunftsfit“, betonte Infrastrukturminister Leichtfried. Im Juli wird Leichtfried eine Strategie für den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G vorlegen.

Das Programm Access zielt darauf ab, Breitbandnetze weiter auszudehnen und damit größere Flächen mit Breitband-Internet zu versorgen. In der aktuellen Ausschreibung stehen knapp 80 Millionen Euro zur Verfügung. Backhaul erhöht durch die Anbindung von regionalen Netzen oder Mobilfunkmasten an das Glasfasernetz die Leistungsfähigkeit bereits bestehender Netze. Für dieses Programm stehen knapp 60 Millionen Euro bereit. In den Programmen Access ELER und Leerrohr laufen derzeit ebenfalls Ausschreibungen, die jeweils noch bis 31. März 2017 geöffnet sind.

In vergangenen Ausschreibungen hat das Infrastrukturministerium aus der Breitbandmilliarde bisher Förderzusagen über insgesamt 204 Millionen
Euro vergeben. Die Mittel aus der Breitbandmilliarde werden von den privaten Netzbetreibern mit Investitionen in derselben Höhe verdoppelt. Insgesamt profitieren 560.000 Österreicherinnen und Österreicher von den bisherigen Förderzuschlägen.

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Anja 02.03.2017

 

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