ANZEIGE

v.l.n.r. Sun Jie, Managing Director ZTE Deutschland, Timo von Lepel, Geschäftsführer NetCologne und Bereichsleiter Horst Schmitz (NetCologne) bei der live Demonstration am ZTE Stand während der ANGA COM (Foto: ZTE)

NetCologne und ZTE zeigen G.Fast

Der Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne und der chinesische Technologiekonzern ZTE präsentierten auf der ANGA COM einen neuen technologischen Meilenstein. Mit der 212 Megahertz G.fast-Lösung wurde erstmals im Live-Test die Grenze von 1 Gigabit deutlich überschritten.

„Mit den aktuellen Messungen haben wir einen neuen Rekord erreicht“, betonte NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel bei der Live-Vorführung auf der ANGA COM. Erstmals wurden hier die Geschwindigkeiten von mehr als 1,8 Gigabit pro Sekunde außerhalb des Labors gezeigt (Download 1,6 Gbit/s, Upload 0,2 Gbit/s).

Möglich macht diese Entwicklung ein neuer Chipsatz in den ZTE DSLAMs. Während der Pilotphase im Frühjahr hatte NetCologne für den Datenversand zunächst mit dem Frequenzband bis 106 Megahertz gearbeitet. Dadurch konnten im Realbetrieb bereits Geschwindigkeiten von 850 Mbit pro Sekunde in Summe erreicht werden. Mit dem neuen 212 Megahertz-Profil geht das Kölner Unternehmen in den Labor-Tests jetzt noch einen Schritt weiter. „Durch die erneute Verdopplung des Frequenzspektrums zur Datenübertragung kommen wir erstmals in die Nähe der zwei Gigabit-Marke“, so von Lepel.

ZTE unterstützt NetCologne als technischer Partner bei der strategischen Weiterentwicklung des bestehenden FttB-Netzes (= Fibre to the Building). „Gemeinsam mit NetCologne treiben wir die G.fast-Technologie weiter an ihre Grenzen und schaffen damit die ideale Basis für zukünftige Anwendungen“ erklärt Sun Jie, Managing Director von ZTE Deutschland. „Diese ultrahohen Geschwindigkeiten sind im weltweiten Vergleich bislang einzigartig.“

Voraussetzung für G.fast
Die G.fast-Technologie wird im NetCologne-Netz im Laufe des Jahres bereits an 260.000 Haushalten verfügbar sein. Die Voraussetzung hierfür ist, dass das jeweilige Gebäude über einen Glasfaserdirektanschluss von NetCologne verfügt. Ein weiterer Ausbau des G.fast-Netzes ist perspektivisch geplant.

zurück

Anja 07.06.2017

 

Weitere Webseiten