G.fast Deutschlandpremiere in München
Die Münchner M-net setzt die Datenübertragungstechnologie G.fast ein. Diese FTTB-Technologie ermöglicht hohe Bandreiten über die hausinterne kupferbasierte Verkabelung. Während Huawei die Netzwerkkomponenten liefert, kommt in der Wohnung des Kunden die neue FRITZ!Box 7582 von AVM zum Einsatz.
Mit dem FTTB-Glasfaserausbau (Fiber to the Building) in München realisiert der regionale Telekommunikationsanbieter M-net derzeit eines der größten Ausbauprojekte dieser Art in ganz Deutschland. Während das Unternehmen gemeinsam mit den Stadtwerken München (SWM) zwischen 2010 und 2014 in der kompletten Innenstadt Glasfaserleitungen bis in die einzelnen Häuser verlegt hat, erschließt M-net im zweiten Ausbauschritt weitere Stadtteile außerhalb des Mittleren Rings. Bis 2021 werden M-net und die SWM so insgesamt über 620.000 Wohneinheiten in der bayerischen Landeshauptstadt mit FTTB-Anschlüssen ausstatten. Dies entspricht knapp 70 Prozent aller privaten Wohnungen und Gewerbeeinheiten.
"M-net stattet jedes Gebäude, das im Zuge des Münchner Glasfaserausbaus neu per FTTB erschlossen wird, mit G.fast Technologie aus", erklärte Dorit Bode, Sprecherin der Geschäftsführung von M-net, anlässlich einer Präsentation während der ANGA COM. Im Rahmen des Glasfaserausbaus setzt M-net schon seit 2008 auf das Know-how des Unternehmens und setzt Huawei´s Technologien für den Gigabit-Ausbau ein. "Für den Münchner Ausbau liefern wir u.a. die sogenannten DPUs. Diese setzen in den Gebäuden die Datensignale aus dem Glasfasernetz der M-net in G.fast-Daten um, die dann über die bestehenden Telefonleitungen in die Kundenwohnungen gelangen", erklärt Walter Haas, der Chief Technology Officer von Huawei Deutschland. Mittels G.fast sind Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde möglich.
Um das schnelle Tempo eines Glasfasernetzes auch in den Wohnhäusern über die dort vorhandenen Kupferleitungen bereitzustellen, setzt die neue FRITZ!Box 7582 von AVM auf G.fast und Supervectoring 35b. "Die FRITZ!Box 7582 ist perfekt auf diese DSL-Ausbaustufen abgestimmt und garantiert Kompatibilität zu allen bestehenden Anschlüssen: VDSL-Vectoring, VDSL und ADSL" , so Dr. Gerd Thiedemann, Leiter Produktmanagement bei AVM.

v.l.v.l.: Michael Fränkle (M-net), Dorit Bode (M-net), Walter Haas (Huawei Deutschland), Yang Tao (Huawei Deutschland), Dr. Gerd Thiedemann (AVM)

