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Zerklüftung der Netzebene 4 überwinden

ewt Kabelforum diskutiert DVB-T-Stopp und Marktperspektiven

Dass die Kabelfernsehnetze die „Medienplattform des 21. Jahrhunderts“ sind, betonten die Redner des diesjährigen Kabelforums der ewt in Berlin. Wenige Tage nach dem die EU-Kommission den DVB-T-Ausbau in Deutschland in seiner bisherigen Form gestoppt hat, zeigten sich die Vertreter der ewt-Gruppe optimistisch über die künftige Marktposition der Kabelfernsehnetze. Peter Stritzl gab sich als ewt-Holding Vorstand zuversichtlich, dass die Kabelnetzbetreiber ihr Vertriebspotential künftig noch verstärken werden.

Die aktuellen Entwicklungen auf der Netzebene 4 führten auch dazu, die Zerklüftung der Branche zu überwinden, um leistungsfähige Unternehmenseinheiten zu entwickeln, die auch den DSL-Betreibern eine ernsthafte Konkurrenz sein können. Stritzl: „Die ewt wird sich aktiv an diesem Konsolidierungsprozess beteiligen.“ Die Gruppe ist auf dem besten Wege, so Geschäftsführer Richard Pohl, ein bundesweiter Anbieter der Triple Play-Dienste (Rundfunk, Internet, Telefonie) zu werden. Mit Blick auf die Diskussion um die parallele analoge und digitale Programmverbreitung betonte er, dass analoge Programmsignale solange in die ausgebauten Netze eingespeist werden, wie es die Kunden und Wohnungswirtschaft will Ein Bekenntnis zum MHP-Standard legte Thomas Braun, Präsident der ANGA, ab.

Er betonte mit Blick auf die künftigen interaktiven Programmangebote und Dienste, dass „MHP für uns in der Bewertung interaktiver Angebote wie ein TÜV-Siegel ist.“ Nach Berechnungen der ANGA würden bis 2010 rund 900 Mio. Euro in den Ausbau der Kabelnetze investiert. Wachstumsfelder sind, so Braun, digitales Pay TV, Internet sowie Telefonie und Voice over IP. HDTV und der Einsatz des Personal Video Recorders (PVR) führen zu neuen Programmangeboten und TV-Nutzung.

 

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