
Analog-Abschaltung schafft Platz für neue Sender und gigabitschnelles Internet
Unitymedia wächst nach einem von der Abschaltung des analogen TV-Signals geprägten zweiten Quartal 2017. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal 2016 um fünf Prozent auf 596 Millionen Euro. Der monatliche Umsatz pro Kunde wuchs gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um vier Prozent auf 25,11 Euro. Unitymedia gewann im zweiten Quartal netto 54.000 Abonnenten hinzu. Zum 30. Juni 2017 abonnierten 7,2 Millionen Kunden mehr als 12,9 Millionen TV-, Internet- und Telefonie-Dienste.
Unitymedia CEO Lutz Schüler: "Als erster Kabelnetzbetreiber Deutschlands haben wir das Analog-Fernsehen eingemottet und bedienen jetzt mehr als sechs Millionen TV-Kundenhaushalte mit volldigitalen TV-Diensten. Damit haben wir den Weg bereitet für noch mehr Sendervielfalt und gigabitschnelles Internet in unserem Netz."
Von Anfang Juni bis Anfang Juli 2017 hat das Unternehmen seine Netztechnik in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg auf die digitale TV-Übertragung umgestellt. Durch monatelange Ankündigung des Abschaltungstermins und umfassende Unterstützung der Kunden gelang die Umstellung nahezu reibungslos. Die Zahl der Abonnenten mit höherwertigen TV-Produkten, wie HD-Option oder Pay-TV, stieg im zweiten Quartal um 33.000. Die Zahl der Horizon-Abonnements stieg um 23.000 auf jetzt 640.000. Das entspricht zehn Prozent der TV-Kundenbasis von Unitymedia. Rund 81 Prozent der Internet-Neuabonnenten entschieden sich im zweiten Quartal für Breitbandprodukte mit 120 Mbit/s und mehr. Rund jeder Zehnte buchte Internet mit 400 Mbit/s.

