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Vodafone: Maschinennetz für das Internet der Dinge

Pfandautomaten, die nicht mehr wegen Überfüllung ausfallen. Mülleimer, die melden, wenn sie geleert werden müssen. Staubsauger, die ganz selbstständig neue Filterbeutel bestellen. Und Umkleidespinde, die einen Alarm aussenden, wenn sie dauerhaft blockiert werden. Möglich macht all das und noch viel mehr das Maschinennetz, das Vodafone jetzt in die größten Städte Deutschlands bringt. Damit schafft der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern die Basis für neue Anwendungen in Industriehallen und Gesellschaft.

Mitte Dezember wurde das Maschinennetz großflächig in Düsseldorf aktiviert. Auch in Berlin beginnt aktuell der Ausbau von Narrowband IoT. Hier soll das Maschinennetz Anfang Januar funken. Bis zum Ende des Geschäftsjahres sollen dann bereits 13 Metropolen Deutschlands an das Maschinennetz angebunden sein. Der deutschlandweite Ausbau wird ab sofort auf LTE 800er Frequenzen vorangetrieben. Gemeinsam mit starken Partnern bringt Vodafone auch erste Produkte ins Netz. Unter anderem arbeiten DHL, die Deutsche Bahn, Diehl Metering, Techem und Panasonic an Lösungen, die im Maschinennetz funken sollen. Endkunden können davon dann täglich beispielsweise im Supermarkt, am Bahnhof und sogar im Straßenverkehr profitieren.

"Wir legen ein neues Netz über Deutschland. Und bauen die Infrastruktur fürs Internet der Dinge. Unser neues Maschinennetz macht Sachen smart – und vereinfacht Alltag und Arbeitsleben. Das spart Kunden Nerven und Unternehmen Kosten", so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. "Künftig werden Milliarden Gegenstände gleichzeitig miteinander vernetzt sein und kommunizieren. Kostengünstig und überall. Sogar an Orten, die wir uns heute vielleicht noch gar nicht vorstellen können."

Das Maschinennetz ist eine optimierte LTE-Variante. Es überträgt Daten sogar an Orten, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt: hinter dicken Hauswänden und unter der Erde. Extreme Batterielaufzeiten der Narrowband IoT Sensoren von bis zu zehn Jahren ermöglichen die Datenübertragung auch ohne externe Stromversorgung. Bereits im Februar eröffnete Vodafone in Düsseldorf das IoT Future Lab – und damit das deutschlandweit erste Forschungslabor speziell für Anwendungen im Maschinennetz. Hier arbeitet der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern seitdem gemeinsam mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette an Lösungen für das Internet der Dinge.

 

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