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Studie zur Digitalisierung in Kommunen

Städte und Gemeinden in Deutschland haben die immensen Potenziale der Digitalisierung erkannt. 91 Prozent der Kommunen schätzen den Mehrwert der digitalen Veränderungen als hoch oder sehr hoch ein. Doch liegt noch viel Arbeit vor den Kommunen: 51 Prozent fühlen sich nicht ausreichend auf die Digitalisierung vorbereitet. Den größten Handlungsbedarf sehen die Kommunen beim Thema Breitbandausbau (47 Prozent).

Dies ist Ergebnis des "Zukunftsradar Digitale Kommune", den der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) gemeinsam mit dem Institut für Innovation und Technik (iit) entwickelt hat.

Den größten Handlungsbedarf sehen die Kommunen beim Thema Breitbandausbau (47 Prozent), bei der Frage der Finanzierung bevorstehender Aufgaben (38 Prozent) und bei der Personalausstattung (36 Prozent). Drei von vier befragten Kommunen schätzen den zusätzlichen Finanzierungsbedarf als "hoch" oder "sehr hoch" ein. Hier bedarf es aus Sicht des Deutschen Städte- und Gemeindebundes der Unterstützung durch Bund und Länder. "Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dieses Thema ganz oben auf die Agenda zu nehmen. (...) Wir brauchen flächendeckend ein leistungsfähiges Breitband, mehr Finanzmittel und eine kluge Strategie für die Aus- und Weiterbildung", forderte Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGB.

Aber auch die Städte und Gemeinden selber müssen ihre Hausaufgaben erledigen. "Ein ganzheitlicher strategischer Ansatz, bei dem die Digitalisierung bereichsübergreifend vorangetrieben wird, scheint aktuell noch eher die Ausnahme zu sein", so Prof. Dr. Volker Wittpahl (itt). Lediglich sechs Prozent der Kommunen gaben an, bereits mit der Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie begonnen zu haben, nahezu die Hälfte der Städte und Gemeinden hat noch keine derartige Strategie entwickelt.

Die Studie kann auf der Website des Deutschen Städte- und Gemeindebundes heruntergeladen werden.


 

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