FRK statert zum Kabelkongress neue Digital-Initiative
Künftig hätten die über 8.000 unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber die Möglochkeit, statt bisher durchschnittlich 30 unverschlüsselt frei empfangbare analoge Fernsehprogramme zusätzlich 65 digitale Fernsehprogramme frei und unverschlüsselt zu empfangen, erläuterte der geschäftsführende Vorsitzende des Fachverbandes Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK), Heinz-Peter Labonte, anlässlich der Vorstellung des Kongressporgramms des diesjährigen 11. Kabelkongress am 7. und 8. Oktober 2008 im Congress Centrum der Messe Leipzig.
Der Kongress will Antworten zu dem umfassenden Thema „Sichere Zukunft und neue Gewinnchancen durch Beschleunigung der Digitalisierung und Breitbandversorgung für Mittelständler, insbesondere im ländlichen Raum“ geben. Auch in diesem Jahr würden wieder kenntnisreiche Referenten den Teilnehmern aus Fachwelt und Öffentlichkeit im Kongressteil und zahlreichen Workshops neue Konzepte z.B. zur digitalen Aufrüstung der Haushalte oder TriplePlay-Lösungen vorstellen. Am Vormittag des 8.10. werde neben dem stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Rainer Brüderle, der als Hauptredner des Kongresses „Die Bedeutung des Mittelstandes für die Medienpolitik in Deutschland“ verdeutlichen werde, die KabelDienstLeistungs GmbH (KDL) ihr vom FRK initiiertes Angebot der „Transponder-optimierten Programm Pakete“ (TOPP) starten.
Der Nachmittag werde ganz im Zeichen der Kooperation zwischen dem Satellitenbetreiber SES Astra und den mittelständischen KAbelnetzbetreibern stehen. Der CEO von SES Astra, Ferdinand Kayser, werde diese Partnerschaft erläutern. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Ferdinand Kayser, Prof. Eberle (Justiziar ZDF), Michael Albrecht (ARD, Koordinator DVB), Dr. Carl A. Claussen (GF tier.tv), Uwe Bernhard Wache (GF Yavido/Euro 1), Peter Lepper (GF Technisat) sowie Vertretern von Wohnungswirtschaft und Programminvestoren werde Wege zu einer schnellen Digitalisierung der TV-Haushalte erörtern.
Wolfgang Posewang 25.09.2008

