
MEDIA BROADCAST will UKW-Sendernetzbetrieb bis Ende Juni aufrecht erhalten
Media Broadcast hat heute den Landesmedienanstalten, der Bundesnetzagentur, der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz für die Rundfunkkommission der Länder und dem Bundeskartellamt bekannt gegeben, übergangsweise den UKW-Sendernetzbetrieb für über 40 Radioveranstalter bis maximal 30. Juni 2018 aufrechtzuerhalten.
Möglich wurde dies durch die Duldung der Antennennutzung fast aller neuen Antennenbesitzer und die Beauftragung durch die betroffenen öffentlich-rechtlichen und privaten Radioanbieter bzw. deren Sendernetzbetreiber Divicon und Uplink, die in den meisten Fällen seit 1. April vertraglich für den UKW-Sendernetzbetrieb verantwortlich sind, teilt Media Broadcast weiter mit. Bei einem Auftraggeber gilt die jetzt getroffene Regelung noch vorbehaltlich der Rechtswirksamkeit.
Die Beauftragungen formalisieren die de-facto Weiterführung des UKW-Sendernetzbetriebs für viele Privatradios und öffentlich-rechtliche Anbieter, bei denen die Media Broadcast bereits seit 1. April 2018 mit dem Sendernetzbetrieb in Vorleistung getreten war, so das Unternehmen.
Hintergrund der Auseinandersetzung ist, dass sich Media Broadcast aus dem Geschäft mit den terrestrischen UKW-Antennen und Sendeanlagen zurückzieht. Während im Wesentlichen die Unternehmen Divicon und Uplink den Sendenetzbetrieb übernommen haben, wurden die Antennen an mehrere Investoren verkauft, von denen jetzt höhere Preise für die Nutzung verlangt werden. "Bis zu zehn Millionen Hörer könnten schon ab kommendem Mittwoch von einer Abschaltung ihrer UKW-Radiosender betroffen sein", hatte Media-Broadcast-Chef Wolfgang Breuer am 6. April im Gespräch mit der Tageszeitung WELT erklärt. Diese Gefahr ist nun erst einmal gebannt.
Möglich wurde dies durch die Duldung der Antennennutzung fast aller neuen Antennenbesitzer und die Beauftragung durch die betroffenen öffentlich-rechtlichen und privaten Radioanbieter bzw. deren Sendernetzbetreiber Divicon und Uplink, die in den meisten Fällen seit 1. April vertraglich für den UKW-Sendernetzbetrieb verantwortlich sind, teilt Media Broadcast weiter mit. Bei einem Auftraggeber gilt die jetzt getroffene Regelung noch vorbehaltlich der Rechtswirksamkeit.
Die Beauftragungen formalisieren die de-facto Weiterführung des UKW-Sendernetzbetriebs für viele Privatradios und öffentlich-rechtliche Anbieter, bei denen die Media Broadcast bereits seit 1. April 2018 mit dem Sendernetzbetrieb in Vorleistung getreten war, so das Unternehmen.
Hintergrund der Auseinandersetzung ist, dass sich Media Broadcast aus dem Geschäft mit den terrestrischen UKW-Antennen und Sendeanlagen zurückzieht. Während im Wesentlichen die Unternehmen Divicon und Uplink den Sendenetzbetrieb übernommen haben, wurden die Antennen an mehrere Investoren verkauft, von denen jetzt höhere Preise für die Nutzung verlangt werden. "Bis zu zehn Millionen Hörer könnten schon ab kommendem Mittwoch von einer Abschaltung ihrer UKW-Radiosender betroffen sein", hatte Media-Broadcast-Chef Wolfgang Breuer am 6. April im Gespräch mit der Tageszeitung WELT erklärt. Diese Gefahr ist nun erst einmal gebannt.
Claudia Boss-Teichmann 09.04.2018

