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(v.l.) Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, Unitymedia-CEO Lutz Schüler und Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir bei der Bekanntgabe des Gigabit-Angebots (Foto: Unitymedia)

Unitymedia: Frankfurt wird Gigabit-City

Den Netzausbau Frankfurts zur Gigabit-City hat der Kabelnetzbetreiber Unitymedia am 6. Juni im Beisein von Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann auf dem Hessischen Breitbandgipfel in Frankfurt bekannt gegeben.

Im Oktober 2018 erhalten rund 380.000 Frankfurter Haushalte, das sind nach Angaben von Unitymedia 90 Prozent aller Haushalte, sowie Unternehmen Zugang zu Gigabit-Geschwindigkeiten. Dafür stattet Unitymedia sein glasfaserbasiertes Kabelnetz in Frankfurt mit gigabitfähigen Netzelementen aus und implementiert den neuen Übertragungsstandard DOCSIS 3.1.

Überall dort, wo ein Kabelanschluss von Unitymedia verfügbar ist, haben Privathaushalte und Unternehmen ab Oktober Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet mit bis zu 1.000 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload. Für Neukunden kostet der Gigabit-Tarif monatlich 99,99 Euro bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten.

Lutz Schüler, CEO von Unitymedia, sagte auf der Pressekonferenz, dass die schon erfolgte Analogabschaltung, Clustersplits und die Einführung von DOCSIS 3.1. diese Geschwindigkeit möglich machen würden. 30 Millionen Euro seien in Frankfurt in den Ausbau investiert worden, sagte Schüler auf dem Breitbandtag weiter. In Bochum, wo das Gigabit-Angebot von Unitymedia seit Anfang Mai verfügbar ist, hätten dieses bisher 200 Kunden gebucht. In Bochum wird ein "Premierenpaket" für Privatkunden für 49,99 Euro bis 31. Juli angeboten.

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, hob die positive Entwicklung des Breitbandausbaus in Hessen hervor, das unter den Flächenbundesländern auf Platz 3 liege und eine hohe Ausbaugeschwindkeit vorweisen könne. Für den Breitbandausbau würden in dieser Legistlaturperiode 0,5 Milliarden Euro eingesetzt. "Wir haben viel gemacht, doch es liegen auch noch viele Investitionen vor uns." Er begrüße daher ausdrücklich private Investitionen.

Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, betonte, dass es wichtig sei, beim Ausbau das gesamte Stadtgebiet mit einzubeziehen, Teilhabe an der digitalen Welt dürfe kein Elitenprojekt sein.



 

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