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Brandenburg und Eutelsat: Breitband via Satellit

Das Land Brandenburg setzt im Rahmen seiner Initiative „Breitbandversorgung im ländlichen Raum“ auch auf Internet via Satellit. Ziel ist es, die digitale Kluft in der brandenburgischen Breitbandversorgung bereits bis Ende 2009 zu schließen. Einer der Partner der Landesregierung ist der Satellitenbetreiber Eutelsat, wie Ministerpräsident Matthias Platzeck heute auf einer Informationsveranstaltung in der Industrie- und Handelskammer Potsdam mitteilte. Eutelsat stellt über seine Vertriebspartner interessierten kleinen Unternehmen und Haushalten in Brandenburg einen sofort verfügbaren Zwei-Wege-Breitbanddienst mit kostenloser Hardware bereit. Dieser ermöglicht schnelle Internetzugänge mit bis zu 3,6 Mbit/s. Die monatlichen Kosten für diesen auf modernster Satellitentechnologie basierenden Breitbandzugang belaufen sich bei 24-monatiger Vertragslaufzeit auf 39,95 €. In Brandenburg befinden sich mehrere Hundert Kommunen in mit Breitband un- oder unterversorgten Regionen.

Eutelsat setzt bei dem Projekt auf das Tooway-System. Es besteht aus einer kleinen Satellitenantenne und einem Modem für den Anschluss an den Rechner. Nutzer erhalten so einen DSL-ähnlichen, breitbandigen Zugang mit bis zu 3,6 Mbit/s im Downlink und bis zu 384 kbit/s im Uplink. Zudem arbeitet das System unabhängig von terrestrischen Leitungen und Kabeln. Tooway wird im Rahmen des Projektes von den Eutelsat-Vertriebspartnern skyDSL und dsl2u angeboten. skyDSL konzentriert sich auf Breitbandzugangs-Lösungen via Satellit für den Massenmarkt. dsl2u bietet neben dem schnellen Breitbandzugang eine echte Triple Play Lösung mit Zusatzdiensten wie Telefonie (VoiP) und TV-Empfang über nur eine Satellitenantenne an.

 

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