
Telekom verdoppelt Internetgeschwindigkeit in 800.000 Haushalten in Bayern
Die Telekom verdoppelt in 1.250 bayerischen Kommunen mit über 800.000 Haushalten die Bandbreite im Internet auf bis zu 100 MBit/s durch Einsatz der Vectoring-Technik. Die Anschlüsse liegen in Fördergebieten. Dort war das Tempo bisher auf maximal 50 MBit/s beschränkt.
"Den Ausbau von reinen Glasfaser-Anschlüssen haben wir ebenfalls im Blick“, sagt Höttges. "Bayern ist FTTH-ready. Bis Ende des Jahres können wir in fast allen Vermittlungsstellen reine Glasfaser-Anschlüsse produzieren."
Die Telekom setzt verstärkt die Verlegetechnik Trenching ein. Trenching macht den Glasfaser-Ausbau um den Faktor vier schneller. Auch der Bau oberirdischer Leitungen treibt den Glasfaser-Ausbau voran.
Die Telekom hat nach eigenen Angaben ihre Ausbauleistung in Bayern in den letzten drei Jahren jeweils verdoppelt. Alleine 2017 seien 17.000 Kilometer Glasfaser verlegt worden. "Das Bayerische Breitband-Förderprogramm ist das derzeit größte FTTH-Projekt in Deutschland. Im seinem Rahmen hat die Telekom 120.000 Haushalte angeschlossen oder in der Planung", sagte Höttges. Außerdem will die Telekom bei entsprechendem Interesse bis 2022 in Bayern 470 Gewerbegebiete ans Glasfaser-Netz anschließen. 50.000 Unternehmen können davon profitieren.
Das Unternehmen will außerdem bis Ende 2020 im Freistaat tausend neue Mobilfunk-Standorte bauen. Parallel dazu modernisiert die Telekom in Bayern ihre Mobilfunk-Anlagen. Ende 2019 sollen fast im gesamten Mobilfunknetz hohe Übertragungsraten möglich sein.
Claudia Boss-Teichmann 09.07.2018

