
Freenet AG begrüßt Ergebnisse des Mobilfunkgipfels
Die freenet AG begrüßt die Ergebnisse des Mobilfunkgipfels vom 12. Juli 2018. Verwunderlich sei, so das Unternehmen, dass die rund 20 Millionen Mobilfunkkunden, die bei einem Diensteanbieter einen Vertrag haben, dort nicht repräsentiert wurden, da nur die Netzanbieter geladen waren. Die Ergebnisse des Gipfels begrüßt die freenet AG dennoch in den Grundzügen. Erfreulich sei, dass die Bundesnetzagentur (BNetzA) in ihrem Anhörungstermin vom 13. Juli 2018 Diensteanbieter als wichtige Akteure im Sinne eines freien Wettbewerbs im Mobilfunkmarkt anerkennt und ihren Beitrag ausdrücklich würdigt.
"Das Bekenntnis zu einer Netzausbauverpflichtung mit Augenmaß und eine Zurückhaltung bei den Kosten für die zu ersteigernden Lizenzen sind ein Grundsatz, der für die gesamte Branche eine wichtige Rahmenbedingung schafft", sagt Christoph Vilanek, CEO der freenet AG.
"5G ist der Mobilfunkstandard der Zukunft, doch 4G benötigen wir alle bereits heute und daher muss dieser Standard auch schnell allen Menschen in Deutschland zur Verfügung gestellt werden", so Christoph Vilanek. "Der Mobilfunk spielt bei der Digitalisierung eine wichtige Rolle und aus diesem Grund dürfen wir es nicht zulassen, dass hier eine Zweiklassengesellschaft geschaffen wird, die zwangsläufig ‚abgehängte‘ Mobilfunknutzer hervorbringt, wenn die Diensteanbieterverpflichtung nicht kommt. So wird auch 5G weder für die Wirtschaft noch für die Privatkunden ein Erfolg."
Entgegen anderslautenden Falschbehauptungen zahle allein die freenet AG jährlich zwischen ein und zwei Milliarden Euro an die Netzbetreiber und beteilige sich somit seit vielen Jahren mit ihren 12 Millionen Kunden maßgeblich am Netzausbau – sofern die Netzbetreiber dieses Geld auch dafür verwenden. Diensteanbieter trügen dazu bei, dass etablierte und zukünftige Mobilfunkstandards möglichst vielen Menschen in Deutschland zur Verfügung stehen.
"Das Bekenntnis zu einer Netzausbauverpflichtung mit Augenmaß und eine Zurückhaltung bei den Kosten für die zu ersteigernden Lizenzen sind ein Grundsatz, der für die gesamte Branche eine wichtige Rahmenbedingung schafft", sagt Christoph Vilanek, CEO der freenet AG.
Für die anstehende 5G-Frequenzvergabe ist es aus Sicht der freenet AG unbedingt notwendig, im Sinne eines diskriminierungsfreien Wettbewerbs die Diensteanbieterverpflichtung wieder zur Auflage zu machen. Damit ist gewährleistet, dass 5G nicht nur ein Standard für vermögende Nutzer wird – so wie es bei 4G (LTE) passiert sei.
Entgegen anderslautenden Falschbehauptungen zahle allein die freenet AG jährlich zwischen ein und zwei Milliarden Euro an die Netzbetreiber und beteilige sich somit seit vielen Jahren mit ihren 12 Millionen Kunden maßgeblich am Netzausbau – sofern die Netzbetreiber dieses Geld auch dafür verwenden. Diensteanbieter trügen dazu bei, dass etablierte und zukünftige Mobilfunkstandards möglichst vielen Menschen in Deutschland zur Verfügung stehen.
Claudia Boss-Teichmann 17.07.2018

