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Telekom schaltet auf 250 MBit/s hoch

Die Telekom schaltet ab 1. August auf ein Mal sechs Millionen Haushalte für eine Übertragungsrate von bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) frei. Bis 2019 soll die Zahl auf 15 Millionen Haushalte steigen. Die Anschlüsse sind in rund 900 Kommunen in ganz Deutschland geschaltet. In der ersten Tranche standen Mittelzentren und der ländliche Raum im Fokus. Ballungsräume werden bis Ende des Jahres folgen. Die Geschwindigkeit wird durch die Super-Vectoring-Technologie ermöglicht.

Wer die neuen Anschlüsse nutzen will, kann ab dem 1. August den Tarif "Magenta Zuhause XL" buchen. Beim Herunterladen sind bis zu 250 MBit/s möglich, und beim Heraufladen bis zu 40 MBit/s. Für Neukunden beträgt der Preis in den ersten sechs Monaten 19,95 Euro. Ab dem siebten Monat dann regulär monatlich 54,95 Euro. Auf Wunsch kann der Kunde für 9,95 Euro pro Monat EntertainTV dazu buchen. In diesem Preis ist der Ultra HD-Receiver mit 500 GB-Speicher enthalten. Nicht jeder Router ist für die neuen Geschwindigkeiten geeignet: 250 MBit/s-fähige Router sind der Speedport W 925V und der Speedport Smart 3 für jeweils 4,95 Euro pro Monat im Mietmodell. Natürlich können auch Fremdrouter genutzt werden. Hier muss der Kunde für sich sicherstellen, dass dieser Router auf die Geschwindigkeiten ausgelegt ist.

Der Ausbau folgt zwei Faktoren: Zum einen Gebiete, in denen die Telekom mit hoher Nachfrage rechnet. Zum anderen werden Verteilerkästen, die ohnehin erweitert werden müssen, mit entsprechenden Steckkarten bestückt. "Der Kunde ist der Architekt des Netzes", sagt Vorstand Telekom Deutschland Dirk Wössner. "Er wird auch darüber entscheiden, wie es mit den 250er-Anschüssen über das Jahr 2019 hinaus weitergeht. Denn bei entsprechender Nachfrage werden wir zeitnah reagieren."

Die Telekom plant, bis Ende 2019 rund 80 Prozent der Haushalte in Deutschland mindestens 50 MBit/s zu bieten. Und die große Mehrheit wird sogar auf mindestens 100 MBit/s zugreifen können.


 

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