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Telefónica implementiert Enhanced Voice Services

Telefónica Deutschland hat den Sprach-Standard „Enhanced Voice Services (EVS)“ in seinem bundesweiten LTE-Mobilfunknetz implementiert. Der neue Sprachstandard ist technisch gesehen eine Weiterentwicklung von AMR-WB (Adaptive Multi-Rate Wideband) – O2-Kunden im LTE-Netz telefonieren damit nun in Full-HD-Voice-Qualität.

Mittels EVS werden Telefongespräche nochmals deutlich klarer und natürlicher übertragen als bisher – EVS überträgt den hörbaren Frequenzbereich mit bis zu 16.000 Hertz statt wie bisher mit bis zu 7.000 Hertz. Folglich werden Gesprächsinhalte dank EVS deutlicher, verständlicher und somit als natürlicher wahrgenommen. Weiterer Vorteil: Störende Hintergrundgeräusche können mit Hilfe des neuen Codec stärker ausgeblendet werden. EVS verbessert das Klangbild damit signifikant im Vergleich zu bisherigen Mobilfunkgesprächen.

Für Telefonate in Full-HD-Voice-Qualität benötigen O2-Kunden LTE (4G)-Empfang sowie ein mobiles Endgerät, welches Voice over LTE (VoLTE) oder Voice over WiFi (VoWiFi) unterstützt. Zudem müssen die Gerätehersteller das Feature EVS im O2 Netz über ein aktuelles Firmware-Update aktiviert haben.

Ein entsprechendes Firmware-Update wird beispielsweise bereits von Samsung für die Modelle Galaxy S8 und S8+ in der Open Market-Version angeboten sowie von Sony für die Modelle Xperia XZ1 und XZ1 Compact, Xperia XZ Premium, Xperia XZ2 und XZ2 Compact. Weitere Gerätehersteller und Modellvarianten sollen in den kommenden Wochen und Monaten folgen.

Grundsätzlich steht EVS allen Kunden von Telefónica Deutschland zur Verfügung. Darüber hinaus ist auch die netzübergreifende Full-HD-Voice-Telefonie in die Mobilfunknetze von Vodafone und Deutsche Telekom möglich.
 

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