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Ende des terrestrischen Antennenfernsehens in der Schweiz 2019

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR wird das terrestrische Antennenfernsehen bis Ende 2019 einstellen. Dies ist Teil der Konzession, die der Bundesrat der SRG am 29. August erteilt hat. Darin hält der Bundesrat fest, dass das Recht und die Pflicht der SRG, ihre Programme über DVB-T zu verbreiten, am 31. Dezember 2019 erlöschen. Dieses Netz werde nur noch von sehr wenigen Haushalten genutzt.

Die SRG teilte dazu mit: "Im Rahmen der angekündigten Sparmassnahmen muss die SRG ihre Betriebskosten senken. Der heutige Betrieb von DVB-T entspricht keinem wirtschaftlichen Einsatz der Gebührenmittel und wird nur noch von wenigen Haushalten genutzt.

Aus diesen Gründen wird die SRG dieses Netz bis Ende 2019 abschalten. Sobald der Abschaltplan bekannt ist, informiert die SRG die betroffenen Zuschauer frühzeitig."

Die Konzession gibt der SRG die Möglichkeit, das zweite Fernsehprogramm in der italienischsprachigen Schweiz (RSI La 2) durch ein multimediales Angebot zu ersetzen und das terrestrische TV-Netz "Digital Video Broadcasting – terrestrial; DVB-T" spätestens Ende 2019 abzuschalten. Dieses Netz wird nur noch von sehr wenigen Haushalten genutzt. Die SRG bereitet entsprechende Kommunikations- und Beratungsmassnahmen vor.

Die SRG wird künftig auch die Möglichkeit haben, bei einem Rückgang der Einnahmen Radioprogramme zusammenzulegen oder auf einzelne Angebote zu verzichten, sofern der Leistungsauftrag weiterhin erfüllt werden kann. Die Einschränkungen beim Online-Angebot (Sendungsbezug, Verbot der Online-Werbung) bleiben unverändert bestehen.

Die laufende SRG-Konzession läuft am 31. Dezember 2018 ab. Die neue Konzession tritt am 1. Januar 2019 in Kraft, sie gilt vier Jahre und kann höchstens um vier weitere Jahre verlängert werden.

Swiss public broadcaster SRG will terminate digital terrestrial TV broadcasting (DVB-T) next year without replacement. There will be no transition to DVB-T2 as in neighbouring Germany and Austria.

The DTT closedown is included in the new SRG concession recently granted by the Swiss Federal Council and part of cost-saving measures.

“SRG currently operates slightly more than 200 DVB-T transmitters. In Switzerland, however, only around 1.9% of households still use DVB-T, primarily for TV reception on second or third devices,” an SRG spokesman told German industry news service golem.de. “We estimate that a total of around 64,000 primary households will be affected by the switch-off.”

SRG recommends opting for DTH satellite reception as an alternative: “The reception quality is significantly better than with DVB-T as the channels are available in HD quality. As with DVB-T, no subscription is required.”

SRG’s TV and radio channels are broadcast on Eutelsat’s Hotbird satellite system (13° East). A smartcard available to Swiss citizens living in Switzerland or abroad is required to receive the domestic TV channels as they are encrypted for copyright reasons.

SRG’s TV channels are broadcast in HD quality via Hotbird; SD transmissions were terminated at the beginning of 2016.


https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/das-bakom/medieninformationen/medienmitteilungen.msg-id-71973.html

Neue SRG-Konzession: Mehr Service public

Bern, 29.08.2018 - Der Bundesrat hat der SRG am 29. August 2018 eine neue Konzession erteilt. Diese tritt am 1. Januar 2019 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2022. Sie setzt kurzfristige Massnahmen zur Stärkung des nationalen Service public um, insbesondere in Bezug auf Integration, Qualität und Rechenschaftspflichten der SRG. Zudem erfüllt sie politische Vorstösse, welche noch auf der Grundlage des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) realisiert werden können.

Journalistisches Angebot

Die Konzession gibt der SRG die Möglichkeit, das zweite Fernsehprogramm in der italienischsprachigen Schweiz (RSI La 2) durch ein multimediales Angebot zu ersetzen und das terrestrische TV-Netz "Digital Video Broadcasting – terrestrial; DVB-T" spätestens Ende 2019 abzuschalten. Dieses Netz wird nur noch von sehr wenigen Haushalten genutzt. Die SRG bereitet entsprechende Kommunikations- und Beratungsmassnahmen vor.


 

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