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"Die Digitalisierung Deutschlands ist eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft", sagte Vorstandsvorsitzender Tim Höttges in Berlin. "Unsere Rolle sind die Netze. Diese Verantwortung nehmen wir ernst. Darum setzen wir auf Investition, Innovation und Kooperation." (Foto: Deutsche Telekom)

Telekom-Netzetag: Programm für flächendeckende 5G-Versorgung vorgestellt

Auf ihrem "Netzetag" am 11. Oktober in Berlin kündigte die Deutsche Telekom an, ihren Breitbandausbau weiter zu beschleunigen. Dabei will sie verstärkt auch auf Kooperationen mit anderen Unternehmen setzen, die in den Breitbandausbau investieren.

Für die schnelle und erfolgreiche Einführung von 5G hat die Telekom auf dem Netzetag ein Acht-Punkte-Programm vorgelegt. Darin bietet der Konzern unter anderem eine Abdeckung mit 5G für 99 Prozent der Bevölkerung bis zum Jahr 2025 an. Auch in der Flächenabdeckung macht die Telekom einen großen Schritt: Bis 2025 sollen 90 Prozent der Fläche mit 5G versorgt sein. Mit 4G könne dieser Wert bereits in 2021 erreicht werden. Bei reinen Telefonie-Diensten liegt die Abdeckungsrate noch einmal höher.

"Wir brechen mit einer Tradition der Industrie und sprechen transparent auch über die Versorgung der Fläche", sagte Dirk Wössner, Vorstand für die Telekom Deutschland. Für den 5G-Ausbau sehen die Telekom-Planungen Städte, Dörfer, Autobahnen, Bundesstraßen und Schienenwege vor. Hinzu kommen Gewerbegebiete und Schulen. "Deutschland ist zu gut 30 Prozent von Wald bedeckt. Wenn es sinnvoll ist, diese Gebiete mit 5G-Anwendungen zu versorgen, werden wir dies angehen", sagte Wössner. In ländlichen Gebieten will die Telekom alle Masten auch anderen Interessenten zur Miete anbieten.

"Jeder will im Hochleistungsnetz dabei sein – alle quer durch die Gesellschaft. Das treibt uns an. Die Telekom ist 5G ready", sagte Höttges. "Wir nehmen den Spaten für den Netzausbau in die Hand. Im Festnetz und im Mobilfunk. Und wir stehen zu unserer Verantwortung für die digitale Zukunft Deutschlands. Wir bauen das Netz, in dem jeder dabei sein kann."

Bis 2021 will der Konzern weitere 20 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Damit Industrie, Unternehmen und Bürger das leistungsstärkste 5G Netz bekommen, setzt die Telekom zudem auf Kooperation. "Verbände, Netzbetreiber, Politik und Forschung müssen an einen Tisch! Wir wollen nicht übereinander reden, sondern miteinander. Damit der Rahmen für 5G ideal gesetzt wird und den Bedürfnissen der Industrie entspricht", sagte Höttges weiter. Er verwies unter anderem auf die kürzlich geschlossene Vereinbarung mit dem Wettbewerber Telefonica. Diese Vereinbarung ermöglicht es Telefonica, das Glasfasernetz der Telekom zur Anbindung eigener Mobilfunkmasten mit zu nutzen. Im Festnetz bestehen bereits Kooperationen mit lokalen Anbietern wie EWE Tel oder Stadtwerken.

 

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