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Vodafone: Narrowband IoT großflächig ausgebaut

Vodafone hat nach eigenen Angaben als erster Telekommunikationskonzern die Technologie ‚Narrowband IoT‘ großflächig in ganz Deutschland aktiviert. Die Technologie stehe dadurch in 90 Prozent des LTE-Netzes bereit.

Im März hatte Vodafone den Ausbau des "Maschinennetzes" in Düsseldorf und Berlin gestartet. Nur sechs Monate später hat der Telekommunikationskonzern die Technologie in mehreren tausend Städten und Gemeinden aktiviert und damit das zum Ausbau-Start formulierte Ziel erreicht. Im neuen Maschinennetz können theoretisch bis zu 4 Milliarden Geräte gleichzeitig funken. Eine einzige Mobilfunkzelle kann mit der Technologie bis zu 50.000 Gegenstände parallel vernetzen. Schon heute, so Vodafone, vernetzt das Unternehmen weltweit 74 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Tendenz steigend: Jeden Monat wandern rund zwei Millionen weitere Dinge ins Netz. Vom LKW-Reifen, der sich bei Druckverlust beim Fahrer meldet, über den Wasserzähler, der täglich seinen aktuellen Stand übermittelt, bis zum E-Bike, das Alarm schlägt, wenn es gestohlen wird.

Deutsche Bahn und Panasonic: Vorreiter im Maschinennetz
Gemeinsam mit starken Partnern bringt Vodafone schon jetzt zahlreiche Gegenstände und Prozesse ins Netz. Die Deutsche Bahn vernetzt zentrale Unternehmensstandorte in Berlin und Frankfurt mit der neuen Infrastruktur. IoT-Sensoren vereinfachen die tägliche Raumbuchung für Mitarbeiter der Deutschen Bahn. Der Elektronikkonzern Panasonic macht Klimaanlagen für Privathaushalte im Maschinennetz intelligent. Gemeinsam wollen die Partner so die Fernwartung und Fernsteuerung von Klimaanlagen ermöglichen. Zahlreiche Städte wollen die Technologie nutzen, um zur ‚Smart City‘ zu werden.

Globaler Ausbau im weltweit größten Narrowband IoT-Netzwerk

Vodafone treibt den Ausbau des Maschinennetzes auch global voran. In Tschechien, Griechenland, Irland, Italien, Spanien, Australien, Niederlande, Südafrika und in der Türkei hat Vodafone die Technologie bereits aktiviert. Bis Ende des Jahres 2019 soll das weltweit größte Narrowband IoT-Netzwerk in zehn europäischen Ländern funken. Auch Großbritanien, Rumänien und Ungarn sollen die Technologie zeitnah erhalten.


 

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