
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, ANGA-Geschäfsführerin Dr. Andrea Huber und ANGA-Präsident Thomas Braun auf dem ANGA-Symposion "Smarte Wohnung" am 16. Januar in Berlin (v.l.) (Foto: Beatrice Staib)
Breitbandbranche und Wohnungswirtschaft sehen große Chancen für Smart Living
Beim ANGA-Symposion "Smarte Wohnung" am 16. Januar betonten Breitbandbranche und Wohnungswirtschaft die Bedeutung von Smart Living-Anwendungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Das Symposion wurde von der ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. in Kooperation mit dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. und der vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützten Wirtschaftsinitiative "Smart Living" veranstaltet.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte in seiner die Keynote zum "Zukunftsmarkt Smart Living": "Die intelligente Lebensumgebung zu Hause bedeutet mehr Komfort, Energieeffizienz, Sicherheit, Gesundheit und Assistenz. Das Ziel muss sein, dass sich Deutschland gegenüber der internationalen Konkurrenz als Leitmarkt für Smart Living etabliert. Die Wirtschaftsinitiative Smart Living bietet dazu eine europaweit und international einzigartige Kooperationsplattform für die erforderliche branchenübergreifende Zusammenarbeit von Herstellern, Wohnungswirtschaft, Handwerk und vielen weiteren Akteuren."
ANGA-Präsident Thomas Braun hob die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur hervor: "Smart Living-Anwendungen können nur funktionieren, wenn die Netze dafür vorhanden sind. Der Ausbau der deutschen Breitbandnetze auf Gigabitgeschwindigkeiten (1.000 MBit/s) hat Ende 2018 die Schwelle von 10 Millionen Internetanschlüssen überschritten. Davon sind 7,3 Millionen Anschlüsse über glasfaserbasierte Kabelnetze buchbar."
Für die Wohnungswirtschaft stehen ebenso die Potenziale smarter Wohnungen und Quartiere im Vordergrund. Dazu GdW-Präsident Axel Gedaschko: "Die aktuellen GdW-Wohntrends zeigen, wir brauchen neue Geschäftsmodelle und Kooperationen. Entscheidend ist, dass die mit der Digitalisierung verbundene Wertschöpfung zu einem hohen Teil in Deutschland verbleibt, damit heutige und künftige Mieter hier ihre Jobs finden."
Neben der Versorgung mit hohen Internetbandbreiten werden Netzbetreiber zunehmend auch die Kommunikation mit den Mietern und die Vernetzung der Bestände technisch unterstützen. Das Symposium "Smarte Wohnung" hat deutlich gemacht, dass dafür eine branchenübergreifende Kooperation zwischen Netzbetreibern, Wohnungswirtschaft und Herstellern erforderlich ist.
Weitere Informationen zum Symposium finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und auf der Website der Wirtschaftsinitiative "Smart Living".
Claudia Boss-Teichmann 22.01.2019

