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Sky Deutschland hofft auf Wachstum

Sky Deutschland hat in den ersten sechs Monaten nach dem Neustart ihres Entertainment-Services am 4. Juli 2009 brutto insgesamt 369.000 neue Kunden gewonnen, 26 Prozent mehr als im 2. Halbjahr 2008. Innerhalb dieses Zeitraums habe sich damit die Abonnentenzahlum netto 105.000 erhöht, heißt es im Sky-Halbjahresbericht. Zum 31. Dezember 2009 hatte Sky insgesamt 2,470 Millionen direkte Abonnenten.

Im 4. Quartal 2009 betrug das Netto-Abonnentenwachstum 39.000. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, so Sky in einer Presseinformation, dass die neue Angebots- und Preisstruktur sowohl durch bestehende Abonnenten als auch durch Neukunden gut angenommen wurde und gleichzeitig stark rabattierte Angebote ausgelaufen sind. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen) betrug im 4. Quartal 2009 immer noch minus 81,6 Mio. EUR (Q.4 2008: -44,5 Mio. EUR). Der Umsatz im 4. Quartal 2009 lag bei 230,2 Mio. EUR im Vergleich zu 236,1 Mio EUR im 4. Quartal 2008. Die operativen Kosten sind auf 311,8 Mio. EUR gestiegen (Q.4 2008: 280,5 Mio EUR), hauptsächlich durch gestiegene Programmkosten für die Bundesligarechte, höhere Vertriebskosten sowie geringere sonstige betriebliche Erträge. Im Gesamtjahr 2009 hat Sky brutto rund 597.000 Abonnenten gewonnen, 37 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz fiel auf 902,1 Mio. EUR
(2008: 941,1 Mio. EUR). Das Ausbleiben einmaliger Lizenzerträge (Arena), die 2008 eingeschlossen waren, und zurückgehende Werbeumsätze aufgrund des insgesamt schlechteren Wirtschaftsklimas, sind im Wesentlichen ursächlich für das geringere Umsatzniveau im Jahr 2009. Die operativen Kosten betragen 1.164,8 Mio. EUR (2008: 998,1 Mio. EUR) und sind hauptsächlich in Folge von höheren Programmkosten und Vertriebsausgaben gestiegen.

 

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