
Deutsche Telekom mit Rekordjahr 2018
Die Deutsche Telekom AG verzeichnete 2018 Rekordwerte. Nach Angaben des Unternehmens stieg der Umsatz um 0,9 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA legte um 5,0 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro zu.
Gleichzeitig wuchs der Free Cashflow im Gesamtjahr um 13,7 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Organisch betrug der Zuwachs beim Umsatz 3,1 Prozent, beim bereinigten EBITDA 7,2 Prozent und beim Free Cashflow 18,9 Prozent, so das Unternehmen.
Der Rückgang beim bereinigten Konzernüberschuss erklärt sich nach Angaben des Unternehmens vor allem durch die positiven Einmal-Auswirkungen der US-Unternehmenssteuerreform im Vorjahr, der diesmal kein vergleichbarer Effekt gegenüberstand. Im Jahr 2018 lag der bereinigte Konzernüberschuss mit 4,5 Milliarden Euro um 24,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der berichtete Konzernüberschuss ging um 37,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zurück. Hier waren 2017 zudem hohe positive Sondereinflüsse aus der Wertaufholung bei US-Mobilfunkspektrum und Verkaufserlöse von Strato und Scout aufgetreten.
Auf Basis der erreichten Ergebnisse schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 28. März eine Dividende von 70 Cent je Aktie vor. Im Vorjahr waren noch 65 Cent je Aktie ausgeschüttet worden.
Gleichzeitig wuchs der Free Cashflow im Gesamtjahr um 13,7 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Organisch betrug der Zuwachs beim Umsatz 3,1 Prozent, beim bereinigten EBITDA 7,2 Prozent und beim Free Cashflow 18,9 Prozent, so das Unternehmen.
"Wir haben unsere Versprechen gehalten und sind auch 2018 weiter gewachsen", sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. "Unser Wachstumsprofil mit einer starken Präsenz auf beiden Seiten des Atlantiks zusammen mit unserer enormen Investitionskraft ist in der Branche einzigartig."
21 Milliarden Euro in Deutschland in den vergangen vier Jahren investiert
Erneut stiegen die Investitionen des Konzerns auf einen Rekordwert. Der Cash Capex vor Ausgaben für Mobilfunkspektrum erreichte 12,2 Milliarden Euro. Damit investierte der Konzern in den vergangenen vier Jahren weltweit mehr als 46 Milliarden Euro. Davon rund 21 Milliarden Euro in Deutschland. Hinzu kamen mehr als 14 Milliarden Euro für Mobilfunklizenzen. Der Erfolg dieser massiven Investitionen zeige sich an den zahlreichen gewonnenen Netztests in den vergangenen Jahren und vor allem im ungebrochen starken Kundenwachstum, auf beiden Seiten des Atlantiks, teilt die Deutsche Telekom mit.
Der Rückgang beim bereinigten Konzernüberschuss erklärt sich nach Angaben des Unternehmens vor allem durch die positiven Einmal-Auswirkungen der US-Unternehmenssteuerreform im Vorjahr, der diesmal kein vergleichbarer Effekt gegenüberstand. Im Jahr 2018 lag der bereinigte Konzernüberschuss mit 4,5 Milliarden Euro um 24,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der berichtete Konzernüberschuss ging um 37,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zurück. Hier waren 2017 zudem hohe positive Sondereinflüsse aus der Wertaufholung bei US-Mobilfunkspektrum und Verkaufserlöse von Strato und Scout aufgetreten.
Auf Basis der erreichten Ergebnisse schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 28. März eine Dividende von 70 Cent je Aktie vor. Im Vorjahr waren noch 65 Cent je Aktie ausgeschüttet worden.
Weiteres Wachstum geplant
Die Deutsche Telekom plant, auch 2019 mit unvermindertem Tempo zu wachsen. Die Prognose folgt dem mittelfristigen Ausblick vom Kapitalmarkttag 2018. Hier hat der Konzern bis 2021 durchschnittliche jährliche Steigerungsziele ausgegeben: beim Umsatz 1–2 Prozent, beim bereinigten EBITDA 2–4 Prozent und beim Free Cashflow rund 10 Prozent. Der Umsatz soll im laufenden Jahr ebenfalls weiter steigen. Die Planungen sehen zudem vor, dass die Investitionen weltweit ausgehend vom Rekordwert 2018 weiter zulegen sollen.
Die detailierten Geschäftszahlen findet man auf der Website der Telekom.
Claudia Boss-Teichmann 21.02.2019

